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Vereinsgeschichte

164 Bytes hinzugefügt, 08:43, 14. Jun. 2019
1940er Jahre
'''9. September 1948'''
Ewiger Zuschauerrekord im Stadion im Ostragehege, welches jetzt den Namen des Kommunisten [[Heinz Steyer|Heinz Steyers]] erhält: 80.000 Zuschauer sehen am [[9. September]] 1948 einen Auftritt des Alexandrow-Ensembles der sowjetischen Armee. Eigentlich sollte das Stadion den Namen des DSC-Stars Rudolf Harbig erhalten, was aber von den Politikern abgelehnt wurde. Letztendlich gab es später aber doch noch ein [[Rudolf-Harbig-Stadion]] in Dresden, als die Ilgen-Kampfbahn an der [[Lennéstraße]] [[1951]] umbenannt wurde.
'''1. Oktober 1948'''
Die SG Friedrichstadt unterliegt am [[29. Mai]] 1949 bei der [[ZSG Union Halle]] vor 30.000 Zuschauern im Viertelfinale um die Ostzonenmeisterschaft im Fußball mit 2:1 (1:0). Die [[Halle|Hallenser]] waren als Prototyp der geplanten Betriebssportgemeinschaften als Meister vorgesehen und durften als einzige Mannschaft der Endrunde im heimischen Stadion spielen (ansonsten nur neutrale Plätze). Zudem war die SG Friedrichstadt bereits in die Kritik der höchsten Kreise geraten, da man offen über die Einführung von Fußball-Berufsspielern redete. Die SG Friedrichstadt legte aber aus einem anderen Grund Protest gegen die Spielwertung ein: Laut Reglement durften bei den Endrundenspielen nur Akteure eingesetzt werden, die zuvor mindestens zwei Punktspiele für ihren Club in der laufenden Saison bestritten hatten. Bei Halle traf das nicht auf Erich Blanke, Otto Knefler, Erich Lehmann und Horst Schmidt zu. Es waren also gleich vier Spieler nicht spielberechtigt. Der Protest wurde vom [[Deutscher Sportausschuß|Deutschen Sportausschuß]] jedoch nicht einmal behandelt.
 
'''21. Juni 1949'''
 
Das Stadion wird in [[Heinz-Steyer-Stadion]] umbenannt. [[Heinz Steyer]] war ein von den Nationalsozialisten 1944 hingerichteter Arbeitersportler und [[KPD]]-Funktionär, der keinerlei Berührungspunkte mit dem DSC hatte.
'''31. Dezember 1949'''