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Karl Baier

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Berufsleben
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| colspan="2" style="text-align: center; font-size: large;" class="fn" | Karl Baier
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| colspan="4" style="text-align: center" | [[Datei:Karl-Baier-1935.jpg|200px|rahmenlos]]
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| colspan="4" style="text-align: center" | Karl Baier 1935
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! colspan="2" style="background: #B0C4DE; text-align: center;" | Person
== Berufsleben ==
 
[[Datei:Carl-Haselhorst-Chemische-Fabrik-Reklamemarken.png|200px|mini|links|Collage von Reklamemarken der chemischen Fabrik Carl Haselhorst]]
 
[[Datei:Karl-Baier-Kreidezeichnung.png|150px|mini|rechts|Kreidezeichnung von Karl Baier]]
Karl Baier besuchte von [[1885]] bis [[1888]] eine Volksschule in Karlsbad und von 1888 bis [[1892]] die Unterrealschule in Elbogen. Anschließend ging er von 1892 bis [[1895]] auf die deutsche Handelsakademie in [[Prag]]. Als gelernter Kaufmann fing er zum [[1. Oktober]] 1895 eine Lehre beim Kolonialwarenhändler Schramm & Echtermeyer in Dresden an. Dort übernahm man ihn anschließend in ein Angestelltenverhältnis. Zum [[1. September]] [[1899]] verließ er Dresden für zwei Jahre und wurde Angestellter der Tüten- und Papierwarenfabrik Wilhelm Kürner in Trier.
== Privatleben ==
 
[[Datei:Sterbeurkunde-Karl-Baier.png|200px|mini|rechts|Sterbeurkunde von Karl Baier]]
 
[[Datei:Geburtseintrag-Karl-Baier.png|600px|mini|ohne|Geburts- und Taufeintrag von Karl Baier im Kirchenbuch der Sankt-Maria-Magdalena-Kirche in Karlsbad]]
Karl Baier wurde am 21. September 1877 in der [[Böhmen|böhmischen]] Stadt [[Karlsbad]] geboren und am [[30. September]] 1877 in der dortigen Sankt-Maria-Magdalena-Kirche römisch-katholisch getauft. Seine Eltern, der Kaufmann, langjährige Stadtrat und stellvertretende Bürgermeister Johann Karl Baier und dessen Ehefrau Franziska "Fanny" Marie Baier (geb. Gebhardt), waren gebürtige Karlsbader und wohnten im Anwesen Nummer 408 in Karlsbad. Die Familie Baier war eine bürgerliche alteingesessene Familie. Die Großeltern von Karl Baier waren der Volksschullehrer Johann Baier mit Ehefrau Anna (geb. Schäffler) und der Tischlermeister Wilhelm Gebhardt mit Ehefrau Theresia (geb. Franz). Als Volksdeutscher in Böhmen war er bis [[1918]] österreichisch-ungarischer Staatsangehöriger, anschließend [[Tschechoslowakei|tschechoslowakischer]] Staatsangehöriger. [[1933]] nahm er schließlich die [[Deutschland|deutsche]] Staatsbürgerschaft an. Am [[17. März]] [[1913]] erklärte er in Dresden seinen Austritt aus der römisch-katholischen Kirche und blieb daraufhin bis an sein Lebensende konfessionslos.
Karl Baier Jr. und Hedda Baier bauten ab [[1949]] die Firma als [[Johann Becher OHG Likörfabrik]] in ihrem neuen Wohnort [[Köln]] wieder auf. Hedda Baier hatte das geheim gehaltene Rezept der Herstellung des "Original Karlsbader Becherbitters" im Gedächtnis behalten. Die Firma war ab [[1950]] in [[Kettwig]] (heute ein Stadtteil von [[Essen]]), ab [[1980]] in [[Rheinberg]] und ab [[2002]] wieder in Köln ansässig und verkaufte zeitweise den "Karlsbader Becherbitter" wie zuvor in grünen Flaschen mit blau-gelbem Etikett.
[[2024]] lebten insgesamt noch vier Enkelinnen von Karl Baier. Charlotte Pauli (geb. Baier) lebt wohnt mit ihrem Mann Hans Pauli in [[Rösrath]]. Sie ist die Tochter von Karl Baier Jr. und Hedda Baier und hielt in den 2010er und 2020er Jahren Kontakt zum [[Dresdner SC]], an dessen Vereinsleben Vereinsgeschehen sie sehr interessiert ist. <gallery>Hedda-Baier.jpg|Hedda Baier (geb. Becher) um 1940Charlotte-Pauli.jpg|Charlotte Pauli (geb. Baier) 2014 in Karlsbad vor einem Porträt von Gustav Becher</gallery> == Würdigung == * [[Karl-Baier-Sportplatz]]
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