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SG Friedrichstadt

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Die '''Sportgemeinschaft Friedrichstadt''' (kurz '''SG Friedrichstadt''' oder '''SGF''' genannt) war ein traditionsreicher [[Deutschland|deutscher]] Sportverein aus der [[Sachsen|sächsischen]] Hauptstadt [[Dresden]], der unter diesem Namen zwischen [[1945]] und [[1950]] bestand. == Chronik == Die SG Friedrichstadt wurde am [[24. Juni]] [[1945]], nur 47 Tage nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, als Nachfolgeorganisation der verbotenen [[Friedrichstadt|Friedrichstädter]] Sportvereine [[Dresdner SC]], [[ATV Dresden]] und [[Post-SG Dresden]] (gegründet am [[7. Dezember]] [[1925]] als [[Post-SpVgg Dresden]], am [[12. April]] [[1935]] Umbenennung in [[Post-SV Dresden]], am [[3. Mai]] [[1940]] Umbenennung in Post-SG Dresden) errichtet. Der 24. Juni 1945 war der erste Tag, an dem man sich offiziell als Mitglied der neuen Sportgemeinschaft eintragen konnte und gilt somit als Gründungstag.
Einer der drei Vorgängervereine, der heutige [[Post-SV Dresden]] (Neugründung am [[11. Oktober]] [[1990]]), verließ [[1949]] die SG Friedrichstadt, konstituierte sich als [[BSG Post Dresden]] auf dem [[Sportplatz an der Hebbelstraße]] in [[Cotta]] neu und übernahm schließlich zum [[1. August]] [[1950]] die ebenfalls dort beheimatete [[SG Cotta]].
Zum [[30. Juni]] [[1950]] wurde die SG Friedrichstadt verboten und aufgelöst. Bereits zuvor schlossen sich die Sportler und Mitglieder der SG Friedrichstadt zum Großteil im April und Mai 1950 der nächstgelegenen Sportgemeinschaft [[SG Mickten]] (zum [[1. Mai]] 1950 Übertritt zur [[BSG Sachsenverlag Dresden]]) an. Die einzige größere Ausnahme hiervon war die etwa 40 Mitglieder zählende [[Abteilung Hockey]], die bei einer Versammlung im [[Sportcasino]] am [[7. Mai]] 1950 den Beitritt zur [[BSG Reichsbahn Dresden]] (ab [[17. Juni]] 1950 [[BSG Lokomotive Dresden]], seit [[26. Oktober]] [[1990]] [[Eisenbahner-SV Dresden]]) zum [[1. Juni]] 1950 beschloss.
 
[[1947]] wählten 300 Mitglieder (davon ca. 250 ehemalige DSCer) erstmals einen Vorstand: Gemeinschaftsleiter der SG Friedrichstadt wurde [[Max Corty]], sein Stellvertreter [[Alexander Schreiber]] und Pressewart [[Arno Neumann]]. In einem Brief nach West-Deutschland schrieb Alexander Schreiber: "Der alte Club wird wieder auf die Beine gebracht und marschiert zur Zeit als SG Friedrichstadt. Der Name ist heute nicht das Wichtigste. Einmal werden auch wir wieder DSC heißen."
== Gründungsaufruf 1945 ==
[[Datei:SGF-Sportplatzaufbau.png|400px|mini|ohne|Aufruf zur Mithilfe an der Schadensbeseitigung im Sportpark Ostragehege in der "Tageszeitung für die deutsche Bevölkerung" vom 25. Juli 1945]]
 
== Vorstandswahlen 1947 ==
 
[[1947]] wählten 300 Mitglieder (davon ca. 250 ehemalige DSCer) erstmals einen Vorstand: Gemeinschaftsleiter der SG Friedrichstadt wurde [[Max Corty]], sein Stellvertreter [[Alexander Schreiber]] und Pressewart [[Arno Neumann]]. In einem Brief nach West-Deutschland schrieb Alexander Schreiber: "Der alte Club wird wieder auf die Beine gebracht und marschiert zur Zeit als SG Friedrichstadt. Der Name ist heute nicht das Wichtigste. Einmal werden auch wir wieder DSC heißen."
 
== Dominanz des Dresdner SC ==
 
In der populären Literatur wird die SG Friedrichstadt bis heute ausschließlich als Nachfolger des [[Dresdner SC]] wahrgenommen. Die zahlenmäßige Dominanz des [[Dresdner SC]] unter den drei Vorgängervereinen in der neuen SG Friedrichstadt war jedoch folgerichtig: Die [[Post-SG Dresden]] war zwar im [[Sportpark Ostragehege]] beheimatet, aber als einziger Verein für alle Dresdner Reichsbahner nicht auf die [[Friedrichstadt]] beschränkt. Der [[ATV Dresden]] hingegen war zwar in seinem Selbstverständnis vor allem der älteste, größte und bedeutsamste Dresdner Turnverein, aber auch seit über einem Jahrhundert in der Friedrichstadt verwurzelt. Doch die [[ATV-Turnhalle an der Permoserstraße]] war komplett zerstört und die wichtigsten ATV-Sportarten [[Turnen]], [[Fechten]] und [[Schießen]] litten als urdeutsche Sportarten zunächst unter einem weitergehenden Betätigungsverbot durch die [[Direktive Nr. 23]].
== Gemeinschaftslogo ==

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