Hauptmenü öffnen

Änderungen

Vereinsgeschichte

1.366 Bytes hinzugefügt, 19:38, 10. Jun. 2019
1940er Jahre
Aus dem Double wird nichts. Der Pokal wird am [[1. August]] 1944 kriegsbedingt abgebrochen. Die DSC-Fußballer verteidigten kurz zuvor ihren [[Landespokal Sachsen|Sächsischen Gaupokal]].
 
'''7. Oktober 1944'''
 
Dresden erleidet am [[7. Oktober]] 1944 zwischen 12:34 und 12:36 Uhr den ersten alliierten Luftangriff. 29 US-amerikanische Bomber werfen 290 Sprengbomben zu je 250 Kilogramm auf den Stadtteil Friedrichstadt ab. Ziele sind der Bahnhof Dresden-Friedrichstadt, der Rüstungsbetrieb Seidel & Naumann und der Alberthafen. Insgesamt 270 Menschen sterben bei diesem Bombenangriff, bei dem auch die [[Turnerschänke]] des ATV Dresden an der Permoserstraße zerstört wird.
'''31. Dezember 1944'''
'''7. März 1946'''
Mit der Gründung der [[Freie Deutsche Jugend|Freien Deutschen Jugend]] am [[7. März]] 1946 wird das totale Sportverbot in Dresden aufgehoben. Am [[11. Mai]] [[1948]] überträgt die [[SMAD]] der FDJ die Leitung des gesamten Sports.
'''17. März 1946'''
In ihrem ersten Nachkriegsspiel besiegen die Hockeyspieler der SG Friedrichstadt die [[SG Söbrigen]] (heute [[Pillnitzer HV]]) am [[29. September]] 1946 im Ostragehege mit 4:1 (2:0). Ebenso gewannen die Hockeyspielerinnen der SG Friedrichstadt gegen die männliche Jugend der SG Söbrigen mit 4:1 (3:0). Hockey-Abteilungsleiter [[Peter Thiel]] übergab den Gästen dabei einen Blumenstrauß und eine Bilddokumentation über Dresden. Schon am [[13. Oktober]] 1946 findet das Rückspiel erneut im Ostragehege statt und endet mit 6:0 (2:0) für Friedrichstadt.
 
'''24. Oktober 1946'''
 
Der Dresdner SC, der ATV Dresden und alle anderen Dresdner Sportvereine werden am [[24. Oktober]] 1946 aus dem Vereinsregister gelöscht. Dies geschieht auf Antrag des Dresdner Polizeipräsidenten vom [[22. August]] 1946, welcher der Rundverfügung Nr. 216 der Landesverwaltung Sachsens (Justiz) vom [[23. Mai]] 1946 zwecks "Löschung aufgelöster Vereine im Vereinsregister, um eine einheitliche Behandlung des Vereinswesens bis zur Fertigstellung eines neuen Vereinsgesetzes zu erzielen" folgte.
'''6. Juli 1947'''
'''26. Mai 1948'''
In der [[1. Mannschaft 1947/1948|Saison 1947/1948]] wurde die dreiteilige Bezirksliga Dresden durch die Stadtliga Dresden (mit zwei Staffeln 1. Klasse Dresden darunter) und die Ostsachsenliga (mit den 1. Kreisklassen Bautzen und Zittau darunter) ersetzt. Mit zwei Punkten Rückstand auf die SG Mickten wird die SG Friedrichstadt Vizemeister der Stadtliga, die aus neun Mannschaften bestand. Mickten und Friedrichstadt standen somit im Viertelfinale der Endrunde der besten acht sächsischen Mannschaft zur Ermittlung von zwei Teilnehmern zur Endrunde um die erste [[Ostzonenmeisterschaft]] im Fußball. Ein Endspiel um die sächsische Landesmeisterschaft war nicht geplant. Im besagten Viertelfinale besiegen die Friedrichstädter am [[26. Mai]] [[1948]] vor 9.000 Zuschauern in [[Bautzen]] die [[SG Zittau]] mit 4:3.
'''6. Juni 1948'''
Ewiger Zuschauerrekord im Stadion im Ostragehege, welches jetzt den Namen des Kommunisten [[Heinz Steyer|Heinz Steyers]] erhält: 80.000 Zuschauer sehen am [[9. September]] 1948 einen Auftritt des Alexandrow-Ensembles der sowjetischen Armee. Eigentlich sollte das Stadion den Namen des DSC-Stars Rudolf Harbig erhalten, was aber von den Politikern abgelehnt wurde. Letztendlich gab es später aber doch noch ein [[Rudolf-Harbig-Stadion]] in Dresden, als die Ilgen-Kampfbahn an der [[Lennéstraße]] [[1951]] umbenannt wurde.
 
'''1. Oktober 1948'''
 
Am [[1. Oktober]] 1948 konstituiert sich der [[Deutscher Sportausschuß|Deutsche Sportausschuß]] in [[Berlin]] als landesweit einheitliche Sportorganisation mit Waldemar Borde als Leiter. Gemeinsame Träger sind die [[FDJ]] und der [[FDGB]].
'''14. November 1948'''