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SG Dynamo Dresden

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Fußball
== Fußball ==
Im April [[1950]] wurde die [[SG Friedrichstadt]] verboten. Da der Aufstieg der [[SG Mickten]] in die [[DS-Oberliga]] zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzusehen war und Dresden nach dem Willen der politischen Machthaber einen Erstligisten haben sollte, wurde im Juni 1950 per Dekret die damals in der 1. Kreisklasse Dresden (5. Liga) spielende [[SV Deutsche Volkspolizei Dresden]] ins Oberhaus befördert. Zu diesem Zweck wurden am [[28. Juli]] 1950 17 Spieler aus elf Städten nach Dresden delegiert. Im Dezember [[1965]] wurde die Herauslösung der Sektion Fußball aus dem [[SC Einheit Dresden]] in eine Betriebssportgemeinschaft namens [[FSV Lokomotive Dresden]] beschlossen. Im Gegensatz zu anderen DDR-Städten kam es dabei nicht zur Bildung eines Fußballclubs. Die DDR-Führung hatte Angst, ein [[1. FC Dresden]], gegründet als '''Fusion''' der Fußballer von SC Einheit und SG Dynamo, könnte mit dem von ihnen verhassten [[Dresdner SC]] in Verbindung gebracht werden. Ebenso war [[Stasi]]-Minister [[Erich Mielke]] nicht bereit, seine Dynamo-Mannschaft in Dresden aufzugeben. Die geheimen Fusionspläne wanderten wieder in die Schublade. Zweieinhalb Jahre später erklärte der DTSB-Bezirksvorstand auf Anordnung der SED-Bezirksleitung Dresden die SG Dynamo Dresden am [[28. Juli]] [[1968]] zum Fußball-Leistungszentrum des Bezirkes Dresden. Dadurch war die FSV Lokomotive Dresden offiziell dazu verpflichtet, sämtliche Talente an die SG Dynamo Dresden abzuführen. [[Werner Krolikowski]], Erster Sekretär der SED-Bezirksleitung Dresden, bevorzugte eigentlich den zivilen Vertreter FSV Lokomotive Dresden, was die Bezirksleitung auch dem FSV-Leiter [[Herbert Haufe]] mitteilte. Auch das [[Ministerium für Verkehrswesen]] war bereit, neben dem [[1. FC Lokomotive Leipzig]] eine zweite [[DDR-Oberliga]]-Mannschaft zu finanzieren. In einem internen Machtkampf der Politbonzen setzte sich am Ende jedoch [[Erich Mielke]] mit seiner [[Stasi]]-Mannschaft SG Dynamo Dresden durch. Dynamo-Clubchef wurde der ehemalige FSV-Geschäftsführer [[Wolfgang Hänel]]. Als erster FSVer musste Stürmer [[Eduard Geyer]] zur SGD wechseln.
== Größte Vereinserfolge im Fußball ==

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