BSV Eintracht Sondershausen – DSC (14.02.2004)
Spielstatistik[Bearbeiten]
BSV Eintracht Sondershausen: Menzel – Plachy – Rasch, Gerschewski – Tanne (66. Bohne), Uysal (46. Klaus), Svejdik, Duft, Kloth – Krug, Caspar (81. Wattrodt) – Trainer: Kraus
Dresdner SC: Huster – Fleck – Hein, Nuck – König, Heidler, Benken, Ballaschk, Mikolayczik – Pafel, Troche (88. Schiwon) – Trainer: Zimmer
Tore: 0:1 Benken (46.), 1:1 Svejdik (87.)
Schiedsrichter: Marks (Lüderitz)
Zuschauer: 500 (nach anderer Quelle 350)
Gelbe Karten: Rasch, Caspar, Bohne, Klaus – Nuck, Mikolayczyk, Heidler
Rote Karte: Fleck (Schiedsrichter-Beleidigung, 85.)
Spielbericht[Bearbeiten]
Nach dem mageren 1:1 im Kellerduell bei Eintracht Sondershausen muss DSC-Trainer Detlev Zimmer weiter um seinen Arbeitsplatz zittern. Geschäftsführer Michael Krämer wollte sich zur Personalie nicht äußern und verpasste sich einen generellen Maulkorb: "Ich sage weder zum Trainer noch zu diesem Spiel etwas." Offensichtlich fehlten Krämer nach dem dürftigen Auftritt der Dresdner die Worte. Zwar konnte der DSC kurz nach dem Seitenwechsel durch Benken in Führung gehen (46.), doch danach beschränkte sich das Schlusslicht ausschließlich auf die Sicherung des Vorsprungs. Fast folgerichtig ging dieses Unterfangen nach hinten los. Svejdik glich fünf Minuten vor Spielende aus, vermasselte dem DSC den ersten Saisonsieg und bewahrte Sondershausen den Vier-Punkte-Abstand auf die Elbestädter. DSC-Libero Fleck ging das alles so an die Nerven, dass er gegenüber Schiedsrichter Marks (Lüderitz) die falsche Wortwahl traf – und prompt Rot sah (85.). "Eine Sperre, die uns sehr weh tut", so Zimmer genervt.