DSC – SG 09 Wattenscheid (18.11.2000)

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Spielstatistik[Bearbeiten]

Spielbericht[Bearbeiten]

Bis zur 76. Minute waren die Dresdner deutlich tonangebend, aber trotz vieler Chancen stand es nur 1:0. Maglica hatte mit einem Traumtor die DSC-Führung markiert. Weitere Chancen wurden vergeben oder SG-Keeper Jacob demonstrierte sein Können. Wattenscheids Torjäger Ebbers stellte den Spielverlauf mit seinem 1:1 auf den Kopf, doch in der Schluss-Viertelstunde waren die Gäste dem Siegtor sogar näher. Bei Bodens Strafraum-Attacke gegen Ebbers (90.) stockte den Gastgebern der Atem - aber der Pfiff blieb aus.

Fanbericht[Bearbeiten]

Super Fußballwetter im Rudolf-Harbig-Stadion und 1.384 erwartungsfrohe Zuschauer. Das sind doch alles exzellente Bedingungen für ein so richtungsweisendes Spiel wie dieses. Heute hatte sowohl der DSC als auch Wattenscheid die Chance, zur Tabellenspitze aufzuschließen. So vielversprechend begann auch das Spiel. Der DSC stürmte und kam immer wieder zu klaren Torchancen, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Vom Pfostenkracher bis zur kläglich vergebenen Hundertprozentigen gab's da alles zu bestaunen. Leider fiel auch immer wieder die miserable Chancenauswertung der Dresdner auf. Allein bis zur dreißigsten Minute hätte das runde Leder fünfmal im Wattenscheider Kasten zappeln müssen. Die Stimmung in der DSC-Fankurve war total aufgeputscht und entlud sich erst bei Maglica's Treffer in der 32. Nach dem Tor stieg auch prompt ein wenig weißer Rauch auf. So konnte man beruhigt in die Pause gehen... oder auch nicht, denn meist rächt es sich, wenn man so viele Chancen auslässt! Zur allgemeinen Belustigung fand in der Pause noch ein Go-Kart-Rennen statt. Und das auf der völlig eingeweichten Aschenbahn! Einige der sechs Fahrer schienen die Anfeuerungsrufe von der Tribüne nicht gehört zu haben... es sah zumindest sehr drollig aus, wie lange mancher brauchte, um das Kart auch nur in Schrittgeschwindigkeit zu versetzen. Am Ende gewann dann auch noch die einzige Frau unter den Hobbyschumis. Zu Beginn der zweiten Halbzeit zog dann schlechtes und kaltes Wetter auf. Und genauso flachte das Spiel ab. Es gab keine bedeutenden Höhepunkte und selbst unser sonst immer vor Energie sprühendes Publikum hatte wirklich Mühe, sich und die Spieler in Schwung zu bekommen. Dies gelang zudem auf der falschen Seite! Es sollte doch nicht wahr sein, aber Wattenscheid kam doch tatsächlich zum Ausgleich. Totenstille im Stadion! Nur ein paar Wattenscheid-Fans, die zuvor in einem Anfall von Blödheit Dynamotexte angestimmt hatten, zeigten auf einmal, dass sie nicht gleich in der Halbzeit gegangen waren. Kurz vor Schluss wurde es dann noch einmal so richtig kribbelig! Puh! Da hatte Wattenscheid doch noch ein paar Mal die Chance, hier sogar drei Punkte mitzunehmen. Am Ende muss man aber sagen, dass der eine Punkt viel zu wenig war. In Zukunft müssen die Chancen besser genutzt werden, dann können wir oben mitspielen.

Niemnz (Fanclub Hofmann Richard)

Stadionheft[Bearbeiten]