DSC – SC Borea Dresden (10.06.2026)

Aus DSC-Archiv.de
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Im vorletzten Spiel der Saison 2025/2026 in der Landesliga Sachsen empfing der DSC den SC Borea Dresden zum Dresdner Stadtderby.

Am Mittwoch bestritt der DSC das letzte Saisonheimspiel im DSC-Stadion. Zu Gast im Flutlichtspiel war Stadtrivale SC Borea Dresden. Während die Nordlichter Platz 8 schon sicher hatten, mussten die Schwarz-Roten siegen, um nicht am Wochenende auf die Abstiegsplätze rutschen zu können. Geleitet wurde die Partie von Tim Ziegler, an den Linien standen Benjamin Seidl und Lucas Leihkauf.

40 Punkte holte der SC Borea in 28 Spielen und stand damit auf Platz 8. Der Rückstand zu Rang 7 betrug bereits elf Punkte, der Vorsprung auf Platz 9 sieben Zähler. 44:49 Tore holte die Mannschaft von Trainer André Müller bisher. Bester Torschütze war Justin Löwe mit neun Toren.

Seit drei Spielen war Borea ungeschlagen. Einem ungefährdeten 4:0-Erfolg über Lipsia Leipzig folgte ein 0:0 beim Tabellenzweiten SG Taucha. Am Sonntag wurde der Dritte Handwerk Rabenstein mit 3:2 besiegt. Die höchste Niederlage kassierte Borea bei der SG Dynamo Dresden II. Am Ende hieß es 7:0 für den Tabellenführer.

Im Hinspiel verschenkte der DSC in der Schlussphase drei Punkte. Nach torloser erster Halbzeit brachte Paul Augustin die Schwarz-Roten in der 59. Minute in Führung. In seinem ersten Einsatz in der 1. Mannschaft sorgte Moritz Mann in der 82. Minute für das 0:2. Simon Priebs erzielte zwei Minuten vor dem Ende den Anschlusstreffer. In der Nachspielzeit sah Justin Löwe nach einer Tätlichkeit die rote Karte. In Unterzahl gelang Borea in der 7. Minute der Nachspielzeit den 2:2-Endstand.

Spielstatistik

Begegnung DSC-Vereinslogo-2014.png Dresdner SCVereinslogo-SC-Borea-Dresden-2018.png SC Borea Dresden
Ergebnis 0:0
Datum Mittwoch, 10. Juni 2026
19:30 Uhr
Wettbewerb Landesliga Sachsen
29. Spieltag 2025/2026
Sportstätte Heinz-Steyer-Stadion in Dresden
603 Zuschauer
Schiedsrichter Tim Ziegler (Plauen, SG Jößnitz)
Assistenten: Benjamin Seidl (Langenbernsdorf, SV Sachsen 90 Werdau), Lucas Leihkauf (Plauen, SG Jößnitz)
Dresdner SC 1 Marius Kuhl – 18 Benno Sternhagen, 5 Long Nguyen, 10 Dzenan Hot ©, 73 Pascal Schickor, 11 Emilio Rau – 74 Maxim Lehmann, 6 Julius Nitzsche, 77 Marcelo Goncalves Franco – 20 Robert Roch (17 Kevin Groth, 86.), 55 Timon Weigel (24 Marvin Longoria Peña, 90.) – Nicht eingesetzt: 4 Justin Börner, 9 Lucas Danz, 22 Toni Telle, 27 Serhii Lebediev, 76 Richard Beulke
Trainer: André Heinisch
Co-Trainer: Yannick Jüptner, Christopher Kürth, Nick Nowack
Betreuer: Enrico Rinke
SC Borea Dresden 35 Marwin Renk – 15 Pepinjo Rascher, 32 Valentin Möbius (11 Quentin Fuhrmann, 87.), 4 Paul Kalauch ©, 12 Anton Exner (18 Jonas Bruck, 75.) – 24 Moritz Krause, 8 Jasin Moussaid, 28 Benno Rülke (6 Oliver Pohling, 75.), 23 Jason Dell – 22 Luca Weisheit (9 Nick Hünig, 69.), 44 Justin Löwe – Nicht eingesetzt: 1 Karl Neumann, 7 Daniele Russo, 10 Simon Priebs
Trainer: André Müller
Co-Trainer: Leon Büttner, Philip Heineccius
Betreuer: Jürgen Geißler, Udo Hänsel
Gelbe Karten Gelbe-Karte.png Robert Roch (35.)
Gelbe-Karte.png Jason Dell (39.)
Gelbe-Karte.png Pascal Schickor (73.)

Spielbericht

Nach der bitteren 2:3-Niederlage gegen Lipsia Leipzig konnte der DSC gegen den Stadtrivalen SC Borea Dresden beim torlosen Unentschieden wieder einen Punkt holen. Was dieser Punkt am Ende wert ist, würde sich am Wochenende darauf zeigen. Zumindest stand fest, dass die Schwarz-Roten den Klassenerhalt damit weiterhin in der eigenen Hand hatten.

Nur auf einer Position änderte das Trainer-Team die Aufstellungen der beiden Spiele zuvor. Für den gelb-gesperrten Farai Elmadbouk rückte Benno Sternhagen in die Startelf. Vor der Partie trafen die F-Junioren der beiden Mannschaften in einem kleinen Funino-Turnier aufeinander und durften anschließend die Herren auf das Feld begleiten.

Die ersten Minuten der Partie gehörten dem DSC, bevor die Gäste aus dem Jägerpark die Partie ausgeglichen gestalten konnten. Nach jeweils einer ungefährlichen Möglichkeit auf beiden Seiten näherte sich Timon Weigel mit einem Schuss an das Außennetz das erste Mal dem Tor an. In der 26. Minute lag der Ball zwar im Tor von Borea, aber Torschütze Benno Sternhagen stand beim Schuss im Abseits. Auf der anderen Seite war Marius Kuhl bei einem Schuss von Justin Löwe aus dem Rückraum auf dem Posten. Auch Long Nguyen probierte es kurz darauf aus dem Rückraum, aber auch Gäste-Torwart Marwin Renk hatte mit dem Schuss keine Probleme. Ohne Tore ging es somit in die Halbzeitpause, aus der beide Teams auch ohne Wechsel kamen.

In der zweiten Halbzeit häuften sich die Möglichkeiten und bereits sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff verbuchten die Rothemden die erste Großchance. Nach einer schönen Kombination über Abwehr und Mittelfeld kam der Ball auf der rechten Seite zu Timon Weigel. Dessen Schuss aus spitzem Winkel konnte Renk nur in die Mitte klatschen lassen, doch aus Nahdistanz schoss Maxim Lehmann die Kugel über das leere Tor. Fast im Gegenzug setzte sich Jason Dell auf der linken Seite durch. Die Eingabe erreichte jedoch niemanden. Kurz darauf war wieder der DSC gefährlich: Torhüter Renk parierte den Schuss von Emilio Rau nach einem langen Ball jedoch zur Ecke. Im folgenden Konter war Löwe auf der rechten Seite durch. Der Schuss wurde noch abgefälscht und ging knapp über das DSC-Tor. Die folgende Ecke kam vor das DSC-Tor, doch Kuhl war beim folgenden Kopfball auf dem Posten.

In der Schlussviertelstunde übernahmen die Schwarz-Roten die Spielführung und drückten auf den Siegtreffer. Eine Flanke von rechts konnte Renk jedoch parieren. Bei einer Eingabe von Sternhagen verfehlte Robert Roch den Ball mit dem Kopf nur knapp. Nach einem Freistoß von Weigel zog Rau aus 15 Metern ab und verfehlte das Tor knapp. Nach einer schnell ausgeführten kurzen Ecke ging der folgende Kopfball knapp über das Tor. Bei einem weiteren Angriff war Renk wieder auf dem Posten. In der 89. Minute kam Rau im Strafraum der Gäste zu Fall. Es erfolgte jedoch kein Pfiff des Schiedsrichters. Trotz fünfminütiger Nachspielzeit gelang dem Sport-Club kein Treffer mehr und ohne Tore endete die Partie.

26 Punkte hatte der DSC nun und damit zwei mehr als Tapfer Leipzig auf dem ersten Abstiegsplatz. Am kommenden Samstag spielen die drei Konkurrenten um die beiden Nichtabstiegsplätze. Dort heißt es Daumen drücken, damit die Konkurrenz keine Punkte holt. Dennoch haben die Friedrichstädter am letzten Spieltag den Klassenerhalt selbst in der Hand.

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