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Moritz von Lindeman

33 Bytes hinzugefügt, 07:27, 16. Aug. 2019
Leben
== Leben ==
Moritz von Lindeman war der Sohn eines sächsischen Obersts. Er wurde selbst auch Soldat und Offizier. Von [[1848]] bis [[1878]] war er in [[Bremen]] Stenograph der ''Bremischen Bürgerschaft''. Zudem arbeitete er um die 60 Jahre als Journalist für das politisch-merkantile Handelsblatt Weser-Zeitung. Er berichtete vor allem über geographische Bereiche. Anfang der 1870er Jahre promovierte er zum Dr. phil.
Er war [[1869]] Mitgründer des ''Vereins für die deutsche Nordpolfahrt''. Lindeman, Hermann Henrich Meier und der Kartograph August Petermann sowie der Bremer Schiffsreeder Albert Rosenthal waren die Hauptinitiatoren der zweiten deutschen sogenannten ''Zweiten Deutschen Nordpolar-Expedition '' von 1869 an die Ostküste Grönlands, die der Polarforscher Carl Koldewey als Kapitän des Expeditionsschiffes ''Germania'' führte. [[1876]] entstand aus dem Verein die ''Geographische Gesellschaft in Bremen'', deren Schriftführer Lindeman bis [[1895]] war. [[1877]] gründete er die ''Geographischen Blätter'' und redigierte diese bis 1895. Er zog [[1894]] wieder nach Dresden, wo er 1908 verstarb. Er wurde auf dem Trinitatisfriedhof beigesetzt.
Lindemans Veröffentlichungen zu den Nordpolfahrten (1869/1870), zur Geschichte der arktischen Fischerei, zu den Handelsbeziehungen der [[USA]] zu Norddeutschland (1878) und zum Norddeutschen Lloyd hatten große Bedeutung. Der ''Lindeman Lake Lindeman'' in der Stadt Chilliwack in British Columbia in Kanada ist ebenso nach ihm benannt wie der ''Lindemanfjord'' und das ''Lindemansdalen'' in Grönland.
[[Kategorie:Gründungsmitglied]]