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→1940er Jahre
'''19. April 1942'''
"Das ist eine unerhörte Sensation!" Die Fußballwelt schaut staunend und ungläubig auf [[Bischofswerda]]. Als Titelverteidiger wurde dem DSC doch tatsächlich auferlegt, sich für die 1. Hauptrunde im [[Deutscher Vereinspokal|Vereinspokal]] über die vorgeschaltete 3. Zwischenrunde erst qualifizieren zu müssen. Der Sport-Club reiste mit seiner Rumpftruppe am [[19. April]] [[1942]] trotzdem voller Zuversicht nach Bischofswerda, denn selbst mit dieser Mannschaft, bestehend aus Reservespielern rund um Helmut Schön als einziger Stammkraft, sollte ein Sieg gegen den Zweitligisten [[SV 08 Bischofswerda]] garantiert sein. Und dort rechnet natürlich auch niemand mit einer Sensation. Gerade mal 1.500 Zuschauer wollten die zweite Garde des DSC sehen. Aber der Bezirksklassist Bischofswerda wuchs über sich hinaus und gewann gegen den Dresdner SC mit 3:2 (1:1). So ein Spiel hatte Bischofswerda noch nicht gesehen. Ganz Deutschland nicht, denn dies war die bis dahin größte Pokalsensation aller Zeiten. Dann noch mal Hoffnung beim DSC und Frust bei Bischofswerda: Aber der Protest des DSC wegen des ganz offensichtlich nicht spielberechtigten Gastspielers Schulz (eigentlich [[SV Budissa 04 Bautzen]], für den er am 26. April 1942 wieder antrat und auch am 19. April 1942 angetreten wäre, doch da entfiel die Partie der Budissa) der Bischofswerdaer wurde vom Fachamt Fußball abgewiesen. Nachdem der DSC aus besagten Gründen schon seinen Sächsischen Gaumeistertitel 1942 nicht verteidigen konnte, war der Pokal-Titelverteidiger nun auch draußen, bevor der Wettbewerb überhaupt richtig begonnen hatte.
'''27. Juni 1943'''