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Vereinsgeschichte

89 Bytes hinzugefügt, 9 Juni
1950er Jahre
Im Viertelfinale der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft besiegt der DSC am [[1. Juni]] [[1930]] den Deutschen Meister [[SpVgg Fürth]] mit 5:4 nach Verlängerung.
'''3128. August September 1930'''
Die neue [[Holztribüne]] mit Sitzplätzen für 2.200 Zuschauer im DSC-Stadion wird am [[3128. AugustSeptember]] 1930 mit einem Spiel dem Länderspiel gegen den [[1. FC NürnbergUngarn]] vor 42.000 Zuschauern eingeweiht.
'''1. Februar 1931'''
'''2. November 1941'''
Mit einem 2:1 gegen den FC Schalke 04 verteidigen die DSC-Fußballer am [[2. November]] 1941 im Berliner Olympiastadion den Pokal und dürfen sich in der Folge bis 1962 DFB-Rekordpokalsieger nennen. Bereits bei Kriegsbeginn 1939 war ein halbes Dutzend DSC-Stammspieler von der Wehrmacht eingezogen worden. Nach diesem Triumph aber wird der Großteil der Stammelf an die Front berufen. In einigen Spielen muss der DSC fortan sogar mit seiner Juniorenmannschaft antreten. Die DSC-Kicker hatten sich nicht von den Nazis vereinnahmen lassen. Sie wurden erfolglos zum Eintritt in die NSDAP und teilweise SS gedrängt. Und dies sollte kurzfristige Folgen haben. "Hat der DSC auf seine Reserven und seinen Nachwuchs genügend Wert gelegt?", fragt die Presse damals. DSC-Vereinsführer [[Alwin Weinhold]] antwortet direkt im [[Kicker]]: "Die Reserven stehen jetzt aus zeitbedingten Gründen nicht zur Verfügung. Genannt wird vielfach die Bombenbesetzung bei Schalke 04, das fast in friedensmäßiger Besetzung spielt. Den DSC kümmert dies nicht. Wenn der DSC sechs Stammspieler abgegeben hat und dafür drei Gastspieler erhalten hat, so liegt wohl kein Grund vor, zu behaupten, er habe nur durch die Gastspieler seine Erfolge der letzten Zeit erreicht. Ab November 1941 mußten dann [[Willibald Kreß|Kreß]], [[Herbert Pohl|Pohl]], [[Walter Dzur|Dzur]], [[Helmut Schubert|Schubert]] und [[Emanuel Boczek|Boczek]] an die Front, [[Karl Miller|Miller]] und [[Gustav Carstens|Carstens]] wechselten als Gastspieler die Standorte und durften laut [[Nationalsozialistischer Reichsbund für Leibesübungen|NSRL]] nicht mehr für den DSC spielen. Damit standen mit [[Helmut Schön|Schön]], [[Heinrich Kugler|Kugler]], [[Walter Kreisch|Kreisch]] und [[Heinz Hempel|Hempel]] nur noch vier Stammspieler zur Verfügung. Zuletzt sei noch vermerkt, daß [[Heinrich Schaffer|Schaffer]] operiert wurde und verletzungsbedingt nicht einsatzbereit war. So gilt es nun, auf die Reserven und den Nachwuchs zurückzugreifen und eine neue Mannschaft aufzubauen. Und wo sind diese Reserven? Sämtliche Spieler unserer Reservemannschaft, mit Ausnahme von [[Fritz Heinlein|Heinlein]], befinden sich ebenfalls im Wehrmachtsdienst. So blieb nur der Rückgriff auf die Jugendmannschaft, was besonderer Genehmigungen bedurfte. Zwei wurden eingesetzt, einer war verletzt, drei Gastspieler erhielten von der Luftwafffe keine Spielgenehmigung."
'''19. April 1942'''
'''21. Juni 1949'''
Das Stadion wird am [[21. Juni]] 1949 durch den neuen Besitzer Stadt Dresden in [[Heinz-Steyer-Stadion]] umbenannt. Hierzu wurde auch ein [[Heinz-Steyer-Gedenkstein]] eingeweiht. [[Heinz Steyer]] war ein von den Nationalsozialisten 1944 u. a. wegen Hochverrats und Passfälschungen hingerichteter Arbeitersportler und [[KPD]]-Funktionär, der keinerlei Berührungspunkte mit dem DSC zum Stadion hatte. Eigentlich sollte das Stadion den Namen des DSC-Stars Rudolf Harbig erhalten, was aber von den Politikern neuen Machthabern abgelehnt wurde. Letztendlich gab es später aber doch noch ein [[Rudolf-Harbig-Stadion]] in Dresden, als die Ilgen-Kampfbahn an der [[Lennéstraße]] [[1951]] umbenannt wurde.
'''31. Dezember 1949'''
'''23. August 1951'''
Im [[TSG-Sportpark Heidelberg]] trägt der DSC am [[23. August]] 1951 vor 54.000 Zuschauern sein erstes Gesellschaftsspiel aus. Gegen eine Heidelberger Stadtauswahl Kreisauswahl wird mit 0:1 (0:1) verloren. In der Aufstellung der von [[Dietrich Tillmann]] trainierten DSC-Elf standen neun ehemalige Dresdner Spieler: [[Anton SchachtnerGottfried Hövermann]] – [[Werner Pohl]], [[Kurt Jungnickel]] – [[Karl Kunstmann]], [[Gottfried HövermannHeinz Kaiser]], [[Max Kreische]] – [[Horst Ulrich]], [[Hans Kreische]], [[Horst SeifertHans Bräunig]], [[Jürgen Küchenmeister]], [[Hans BräunigHorst Seifert]]. Die [[Saison 1951/1952]] bestreitet der DSC außer Konkurrenz in der [[1. Amateurliga Nordbaden]]. Zuvor war bereits im Juni 1951 ein Antrag abgelehnt wurden, in der zweitklassigen II. Division Süd antreten zu dürfen.
'''30. April 1952'''
'''1. Januar 1955'''
Am [[1. Januar]] [[1955]] wird die [[Sektion Handball]] gegründet, als die Handballerinnen der [[BSG Einheit Dresden-Süd]] zum SC Einheit wechseln. Die A-Juniorinnen werden [[1963]] DDR-Meister. Ende des Jahres Im März [[19651966]] muss die Sektion aber wieder aufgelöst werden. Zum 1. Januar [[1966]] wechseln die Handballerinnen und wechselt zur [[BSG Lokomotive Dresden]]. Ebenso wird die [[Sektion Tischtennis]] gegründet, als die Tischtennisspielerinnen der [[BSG Einheit Ring Dresden]] zum SC Einheit wechseln. Ende des Jahres [[1965]] muss sie wieder aufgelöst werden. Die Tischtennisspielerinnen wechseln zum 1. Januar 1966 zur [[BSG Motor Dresden-Niedersedlitz]]. Auch die [[Sektion Leichtathletik]] wird neu gegründet. Außerdem wird die [[Sektion Kegeln]] gegründet. Auch sie muss Ende des Jahres 1966 wieder aufgelöst werden und schließt sich zum 1. Januar [[1967]] der [[BSG Motor Dresden-Niedersedlitz]] an.
'''Februar 1955'''
Die Abteilungen Fechten und Schwimmen des [[Eisenbahner-SV Dresden]] schließen sich zum [[1. April]] 1991 den jeweiligen DSC-Abteilungen an.
'''Herbst 1. Juli 1991'''
Die Fußballerinnen des [[SV TuR Dresden]] (bis 8. Mai 1990 [[BSG Motor TuR Dresden-Übigau]], danach bis 1991 [[SV Motor TuR Dresden-Übigau]]) wechseln im Herbst zum 1. Juli 1991 zum DSC. Schon seit 1968 wurde im Ostragehege Frauenfußball gespielt. Als erste legale Frauenfußballmannschaft in ganz Deutschland wurde im Frühjahr 1968 von [[Wladimir Zwetkow]] ein Team bei der [[BSG Empor Dresden-Mitte]] (gegründet im Januar 1950 als Zusammenschluss von Teilen der [[BSG Handelsorganisation Dresden]] und der [[BSG Empor Dresden-West]], seit 1990 [[SV Dresden-Mitte 1950]]) gegründet. Die BSG Empor Dresden-Mitte schloss sich 1981 der BSG Motor TuR Dresden-Übigau an, deren Frauenmannschaft 1972 gegründet wurde. Die größten Erfolge waren die Qualifikation zur neuen zweigleisigen [[DDR-Frauen-Oberliga]], welcher man drei Jahre von 1987/1988 bis 1989/1990 angehörte, 1990/1991 der Gewinn der ersten sächsischen Landesmeisterschaft und die Teilnahme am [[DFB-Pokal der Frauen]] 1991/1992.
'''21. Dezember 1991'''
Am [[30. August]] [[2024]] um 18 Uhr eröffnet Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert das um- und ausgebaute [[Heinz-Steyer-Stadion]]. Direkt im Anschluss findet das [[Goldenes Oval 2024|Goldene Oval 2024]] statt. Bereits am Vorabend ist das neue Stadion Zielort des [[Stadium Run 2024|Stadium Runs 2024]].
 
'''4. September 2024'''
 
Im Eröffnungsspiel des um- und ausgebauten [[Heinz-Steyer-Stadion|Heinz-Steyer-Stadions]] trifft der DSC am [[4. September]] 2024 um 20 Uhr unter Flutlicht auf den [[FV Dresden 06 Laubegast]].
[[Kategorie:ATV Dresden]]
[[Kategorie:DSC allgemein]]