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Vereinsgeschichte

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1930er Jahre
'''4. September 1844'''
Der Dresdner TV veranstaltet am [[4. September]] 1844 auf dem [[Turnplatz am Schießhaus]] sein erstes [[Turnen|Schauturnen]] mit fast 300 Turnern. Der Turnplatz am Schießhaus war ein schon länger bestehender städtischer Sportplatz, der am [[22. April]] 1844 auch offiziell eröffnet wurde.
'''Frühjahr 1845'''
[[Datei:Pfarrgasse-1904.jpg|200px|mini|rechts|Aquarell der Pfarrgasse mit dem Hotel Stadt Coblenz von Otto Schneider 1904]]
Unter der Leitung von [[Karl Baier]] [[Gründungsversammlung|gründen]] fünf junge [[Fußball|Fußballer]], die im März 1898 aus dem [[Neuer Dresdner FC|Neuen Dresdner FC]] ausgetreten waren, da sie neben Fußball auch andere Sportarten treiben wollten, was sie beim NDFC aber nicht durften, in der Walpurgisnacht am [[30. April]] [[1898]] gegen 23:15 Uhr in der Gaststätte des [[Hotel Stadt Coblenz|Hotels Stadt Coblenz]] in der [[Pfarrgasse]] 3 direkt neben der Kreuzkirche den [[Dresdner SC|Dresdner Sport-Club]]. Von Anfang an werden auch [[Leichtathletik]] und [[Radsport]] im Verein betrieben, zeitweilig auch [[Fechten]] (ab Herbst [[1901]]) und [[Kricket]] (ab [[15. Juli]] [[1905]]). [[1910]] wird die [[Abteilung Tennis]] (schon seit 1901 betrieben) gegründet (erneute Gründung am 20. März 1913, Auflösung im Sommer 1918), [[1913]] die [[Abteilung Wintersport]] (Schlittschuhlaufen wurde schon ab 1901 betrieben) und [[1916]] die [[Abteilung Schlagball]]. Die [[Abteilung Hockey]] wird im August [[1915]] von Dresdner Gymnasiasten auf Initiative von [[Arno Neumann]] gegründet. In den Jahren nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kommen [[Boxen]] (August 1922 und abermals 1924, zusammen mit [[Gewichtheben]] und [[Ringen]] schon ab 1920 betrieben), [[Faustball]] (1926), [[Handball]] (1923, betrieben schon ab 1920), [[Kanu]] (1928), [[Korbball]] (1919), [[Pushball]] (1928), [[Tischtennis]] ([[9. Januar]] [[1931]] und am [[5. November]] [[1936]] nach einer kurzen Unterbrechung erneut gegründet, wobei schon seit 1901 betrieben), [[Trommelball]] (1919) und [[Turnen]] (1919) hinzu. Von [[Eugen Fritzsche]] wird 1935 die [[Abteilung Schwimmen]] gegründet.
'''6. Mai 1898'''
Im Viertelfinale der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft besiegt der DSC am [[1. Juni]] [[1930]] den Deutschen Meister [[SpVgg Fürth]] mit 5:4 nach Verlängerung.
'''3128. August September 1930'''
Die neue [[Holztribüne]] mit Sitzplätzen für 2.200 Zuschauer im DSC-Stadion wird am [[3128. AugustSeptember]] 1930 mit einem Spiel dem Länderspiel gegen den [[1. FC NürnbergUngarn]] vor 42.000 Zuschauern eingeweiht.
'''1. Februar 1931'''
'''2. November 1941'''
Mit einem 2:1 gegen den FC Schalke 04 verteidigen die DSC-Fußballer am [[2. November]] 1941 im Berliner Olympiastadion den Pokal und dürfen sich in der Folge bis 1962 DFB-Rekordpokalsieger nennen. Bereits bei Kriegsbeginn 1939 war ein halbes Dutzend DSC-Stammspieler von der Wehrmacht eingezogen worden. Nach diesem Triumph aber wird der Großteil der Stammelf an die Front berufen. In einigen Spielen muss der DSC fortan sogar mit seiner Juniorenmannschaft antreten. Die DSC-Kicker hatten sich nicht von den Nazis vereinnahmen lassen. Sie wurden erfolglos zum Eintritt in die NSDAP und teilweise SS gedrängt. Und dies sollte kurzfristige Folgen haben. "Hat der DSC auf seine Reserven und seinen Nachwuchs genügend Wert gelegt?", fragt die Presse damals. DSC-Vereinsführer [[Alwin Weinhold]] antwortet direkt im [[Kicker]]: "Die Reserven stehen jetzt aus zeitbedingten Gründen nicht zur Verfügung. Genannt wird vielfach die Bombenbesetzung bei Schalke 04, das fast in friedensmäßiger Besetzung spielt. Den DSC kümmert dies nicht. Wenn der DSC sechs Stammspieler abgegeben hat und dafür drei Gastspieler erhalten hat, so liegt wohl kein Grund vor, zu behaupten, er habe nur durch die Gastspieler seine Erfolge der letzten Zeit erreicht. Ab November 1941 mußten dann [[Willibald Kreß|Kreß]], [[Herbert Pohl|Pohl]], [[Walter Dzur|Dzur]], [[Helmut Schubert|Schubert]] und [[Emanuel Boczek|Boczek]] an die Front, [[Karl Miller|Miller]] und [[Gustav Carstens|Carstens]] wechselten als Gastspieler die Standorte und durften laut [[Nationalsozialistischer Reichsbund für Leibesübungen|NSRL]] nicht mehr für den DSC spielen. Damit standen mit [[Helmut Schön|Schön]], [[Heinrich Kugler|Kugler]], [[Walter Kreisch|Kreisch]] und [[Heinz Hempel|Hempel]] nur noch vier Stammspieler zur Verfügung. Zuletzt sei noch vermerkt, daß [[Heinrich Schaffer|Schaffer]] operiert wurde und verletzungsbedingt nicht einsatzbereit war. So gilt es nun, auf die Reserven und den Nachwuchs zurückzugreifen und eine neue Mannschaft aufzubauen. Und wo sind diese Reserven? Sämtliche Spieler unserer Reservemannschaft, mit Ausnahme von [[Fritz Heinlein|Heinlein]], befinden sich ebenfalls im Wehrmachtsdienst. So blieb nur der Rückgriff auf die Jugendmannschaft, was besonderer Genehmigungen bedurfte. Zwei wurden eingesetzt, einer war verletzt, drei Gastspieler erhielten von der Luftwafffe keine Spielgenehmigung."
'''19. April 1942'''
'''21. Juni 1949'''
Das Stadion wird am [[21. Juni]] 1949 durch den neuen Besitzer Stadt Dresden in [[Heinz-Steyer-Stadion]] umbenannt. Hierzu wurde auch ein [[Heinz-Steyer-Gedenkstein]] eingeweiht. [[Heinz Steyer]] war ein von den Nationalsozialisten 1944 u. a. wegen Hochverrats und Passfälschungen hingerichteter Arbeitersportler und [[KPD]]-Funktionär, der keinerlei Berührungspunkte mit dem DSC zum Stadion hatte. Eigentlich sollte das Stadion den Namen des DSC-Stars Rudolf Harbig erhalten, was aber von den Politikern neuen Machthabern abgelehnt wurde. Letztendlich gab es später aber doch noch ein [[Rudolf-Harbig-Stadion]] in Dresden, als die Ilgen-Kampfbahn an der [[Lennéstraße]] [[1951]] umbenannt wurde.
'''31. Dezember 1949'''
'''23. August 1951'''
Im [[TSG-Sportpark Heidelberg]] trägt der DSC am [[23. August]] 1951 vor 5.000 Zuschauern sein erstes Spiel Gesellschaftsspiel aus. Gegen eine Heidelberger Stadtauswahl wird mit 0:1 (0:1) verloren. In der Aufstellung der von [[Dietrich Tillmann ]] trainierten DSC-Elf standen neun ehemalige Dresdner Spieler der ehemaligen : [[SG FriedrichstadtAnton Schachtner]]: Schlachtner – [[Werner Pohl]], [[Kurt Jungnickel]] – [[Karl Kunstmann]], [[Gottfried Hövermann]], [[Max Kreische]] – [[Horst Ulrich]], [[Hans Kreische]], [[Horst Seifert]], [[Jürgen Küchenmeister]], [[Hans Bräunig]]. Die [[Saison 1951/1952]] bestreitet der DSC außer Konkurrenz in der [[1. Amateurliga Nordbaden]]. Zuvor war bereits im Juni 1951 ein Antrag abgelehnt wurden, in der zweitklassigen II. Division Süd antreten zu dürfen.
'''30. April 1952'''
'''1. Januar 1955'''
Am [[1. Januar]] [[1955]] wird die [[Sektion Handball]] gegründet, als die Handballerinnen der [[BSG Einheit Dresden-Süd]] zum SC Einheit wechseln. Die A-Juniorinnen werden [[1963]] DDR-Meister. Ende des Jahres Im März [[19651966]] muss die Sektion aber wieder aufgelöst werden. Zum 1. Januar [[1966]] wechseln die Handballerinnen und wechselt zur [[BSG Lokomotive Dresden]]. Ebenso wird die [[Sektion Tischtennis]] gegründet, als die Tischtennisspielerinnen der [[BSG Einheit Ring Dresden]] zum SC Einheit wechseln. Ende des Jahres [[1965]] muss sie wieder aufgelöst werden. Die Tischtennisspielerinnen wechseln zum 1. Januar 1966 zur [[BSG Motor Dresden-Niedersedlitz]]. Auch die [[Sektion Leichtathletik]] wird neu gegründet. Außerdem wird die [[Sektion Kegeln]] gegründet. Auch sie muss Ende des Jahres 1966 wieder aufgelöst werden und schließt sich zum 1. Januar [[1967]] der [[BSG Motor Dresden-Niedersedlitz]] an.
'''Februar 1955'''
'''28. Juli 1968'''
Auf Anordnung der SED-Bezirksleitung Dresden erklärt der DTSB-Bezirksvorstand die [[SG Dynamo Dresden]] am [[28. Juli]] 1968 zum Fußball-Leistungszentrum des Bezirkes Dresden. Dadurch ist die FSV Lokomotive Dresden jetzt auch offiziell dazu verpflichtet, sämtliche Talente an die SG Dynamo Dresden abzuführen. Der Sturz in die sportliche Bedeutungslosigkeit ist fortan nicht mehr aufzuhalten. [[Werner Krolikowski]], Erster Sekretär der SED-Bezirksleitung Dresden, bevorzugte eigentlich den zivilen Vertreter FSV Lokomotive Dresden, was die Bezirksleitung auch dem FSV-Leiter Herbert Haufe mitteilte. Auch das [[Ministerium für Verkehrswesen]] war bereit, neben dem [[1. FC Lokomotive Leipzig]] eine zweite [[DDR-Oberliga]]-Mannschaft zu finanzieren. In einem internen Machtkampf der Politbonzen setzte sich am Ende jedoch [[Erich Mielke]] mit seiner [[Stasi]]-Mannschaft SG Dynamo Dresden durch. Dynamo-Clubchef wird der ehemalige FSV-Geschäftsführer [[Wolfgang Hänel]]. Als erster FSVer muss Stürmer [[Eduard Geyer]] zur SGD wechseln.
== 1970er Jahre ==
Die Abteilungen Fechten und Schwimmen des [[Eisenbahner-SV Dresden]] schließen sich zum [[1. April]] 1991 den jeweiligen DSC-Abteilungen an.
'''Herbst 1. Juli 1991'''
Die Fußballerinnen des [[SV TuR Dresden]] (bis 8. Mai 1990 [[BSG Motor TuR Dresden-Übigau]], danach bis 1991 [[SV Motor TuR Dresden-Übigau]]) wechseln im Herbst zum 1. Juli 1991 zum DSC. Schon seit 1968 wurde im Ostragehege Frauenfußball gespielt. Als erste legale Frauenfußballmannschaft in ganz Deutschland wurde im Frühjahr 1968 von [[Wladimir Zwetkow]] ein Team bei der [[BSG Empor Dresden-Mitte]] (gegründet im Januar 1950 als Zusammenschluss von Teilen der [[BSG Handelsorganisation Dresden]] und der [[BSG Empor Dresden-West]], seit 1990 [[SV Dresden-Mitte 1950]]) gegründet. Die BSG Empor Dresden-Mitte schloss sich 1981 der BSG Motor TuR Dresden-Übigau an, deren Frauenmannschaft 1972 gegründet wurde. Die größten Erfolge waren die Qualifikation zur neuen zweigleisigen [[DDR-Frauen-Oberliga]], welcher man drei Jahre von 1987/1988 bis 1989/1990 angehörte, 1990/1991 der Gewinn der ersten sächsischen Landesmeisterschaft und die Teilnahme am [[DFB-Pokal der Frauen]] 1991/1992.
'''21. Dezember 1991'''
'''28. Januar 2021'''
Der Dresdner Stadtrat beschloss in seiner Sitzung am [[28. Januar]] [[2021]] den Um- und Ausbau des [[Heinz-Steyer-Stadion|Heinz-Steyer-Stadions]] zu einer multifunktionalen Sport- und Veranstaltungsstätte durch die [[BAM Sports GmbH]]. Der Auftrag umfasst Generalübernehmer-Leistungen für eine schlüsselfertige und betreibungsfähige Übergabe an die Landeshauptstadt Dresden, inklusive aller dafür notwendigen Planungs- und Bauleistungen. Die Gesamtkosten liegen lagen zunächst bei rund 37,3 Millionen Euro, beliefen sich am Ende aber etwa bei 54 Millionen Euro. Der [[Freistaat Sachsen]] fördert das Vorhaben mit vier Millionen Euro, mitfinanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Zusätzlich stellt er etwa 770.000 Euro Fördermittel für die fachgerechte Entsorgung von kontaminiertem Bauschutt bereit. Geplant ist der Umbau zu einem Stadion mit 5.000 überdachten Sitzplätzen, ergänzt um ein multifunktionales Gebäude als [[Südtribüne]] an der Stelle der bisherigen [[Steintribüne]]. In diesem etwa 140 Meter langen Bauwerk sollen auf vier Etagen eine neue Fechterhalle, Sport- und Fitnessräume, Squashcourts sowie ein Multifunktionsbereich für Sport und Bildung entstehen. Dazu kommen Büros und Räume für Vereine, Sportmedizin, Gastronomie und weitere gewerbliche Anbieter. Das Stadion hatte bei der Fertigstellung dann mehr als 10.400 Sitzplätze, davon sind 5.400 überdacht. Mobile Tribünen in den Kurven sollen die Zuschauerkapazität des Stadions vorübergehend auf bis zu 15.000 Personen erweitern und schaffen damit die Voraussetzung für deutsche Leichtathletik-Meisterschaften in Dresden. Ein umlaufender Flutlichtkranz integriert bereits vorhandene Teile des Stadions wie die 2016/2017 erbaute [[Nordtribüne]]. Zwischen der [[BallsportARENA Dresden]] und dem Stadion wird ein neuer Platz als zentraler Eingang zum [[Sportpark Ostragehege]] geschaffen. Dieser lässt sich im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen oder für sonstige Veranstaltungen wie Public Viewings nutzen. Die Bauarbeiten beginnen ab dem [[1. begannen im Oktober]] 2021 mit dem Abbruch der Steintribüne und dem Aushub der Baugrube. Ab Dezember 2021 bis zum Herbst [[2022]] entsteht entstand der Rohbau. Im August 2022 beginnen begannen die Ausbauarbeiten, die etwa ein Jahr andauernsollten. Parallel dazu werden sollten ab Dezember 2022 die Außenanlagen und der Innenraum hergerichtetwerden. Die Übergabe ist war zunächst im September [[2023]] geplant. Am Ende war der [[30. Juni]] [[2024]] der Fertigstellungstermin für den Projektsteuerer [[STESAD GmbH]] und den Generalbauunternehmer [[ZECH Hochbau AG]] (ehemals BAM).
'''26. Oktober 2021'''
Am [[26. Oktober]] 2021 fand die offizielle Grundsteinlegung findet der feierliche Baustart der Stadt Dresden für den Um- und Ausbau des [[Heinz-Steyer-Stadion|Heinz-Steyer-Stadions]] statt. Unter den Ehrengästen im Stadion waren sind der sächsische Kultusminister Christian Piwarz, Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert, [[DLV]]-Vizepräsident Prof. Dr. Hartmut Grothkopp und die DSC-Laufsport-Legende [[Gabriele Löwe]], Weltpokalsiegerin und olympische Silber-Medaillengewinnerin. Am [[2. Juni]] 2022 folgt die offizielle Grundsteinlegung der Stadt Dresden, das Richtfest am [[4. April]] 2023.
'''15. September 2022'''
'''30. April 2023'''
Über 7.200 Besucher feierten feiern am 30. April 2023 das [[125. Stiftungsfest]] des DSC an und in der [[DSC-Trainingshalle]]. '''30. August 2024''' Am [[30. August]] [[2024]] um 18 Uhr eröffnet Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert das um- und ausgebaute [[Heinz-Steyer-Stadion]]. Direkt im Anschluss findet das [[Goldenes Oval 2024|Goldene Oval 2024]] statt. Bereits am Vorabend ist das neue Stadion Zielort des [[Stadium Run 2024|Stadium Runs 2024]]. '''4. September 2024''' Im Eröffnungsspiel des um- und ausgebauten [[Heinz-Steyer-Stadion|Heinz-Steyer-Stadions]] trifft der DSC am [[4. September]] 2024 um 20 Uhr unter Flutlicht auf den [[FV Dresden 06 Laubegast]].
[[Kategorie:ATV Dresden]]
[[Kategorie:DSC allgemein]]