SSV Fortschritt Lichtenstein – DSC (15.11.2025)
Im Achtelfinale des DFB-Landespokals Sachsen musste die 1. Mannschaft des Dresdner SC zum Landesklassisten SSV Fortschritt Lichtenstein reisen.
Am Wochenende fand in Sachsen das Achtelfinale des Landespokals statt. Für unseren DSC ging es zum Landesklassisten SSV Fortschritt Lichtenstein. Am Samstag um 13 Uhr fand die Partie im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion statt.
Nach zuletzt vier Achtelfinaleinzügen in sechs Jahren wollte der DSC gerne ins Viertelfinale einziehen. Zuletzt gelang dies im Jahr 2003 als Oberligist. Die Gastgeber spielen in der Landesklasse Sachsen-West und belegten dort nach elf Spieltagen den 2. Tabellenplatz. Bei sieben Siegen und drei Unentschieden gab es nur eine Niederlage in der laufenden Saison.
Elf Gegentore kassierte die Mannschaft von Trainer Julius Michel bisher und stellte damit, neben dem Tabellenführer, die beste Defensive der Liga. Die Offensive kam bisher nur auf 25 Tore, dabei konnten Max Gehrmann und Lukas Wilczynski jeweils fünf Tore erzielen. Zuletzt schoss sich die SSV durch einen 0:7-Erfolg beim Letzten Oelsnitzer FC jedoch für das Pokalspiel warm.
Im Landespokal hatte die SSV in der 1. Runde ein Freilos und schlug in Runde 2 den Ligarivalen BSV 53 Irfersgrün auswärts mit 2:3. In der vergangenen Runde wurde der DSC-Ligarivale und Aufsteiger SV Lipsia 93 Leipzig mit 2:0 besiegt. Wilczynski hatte die Lichtensteiner in der ersten Halbzeit in Führung gebracht, Niklas Herold erzielte fünf Minuten vor dem Abpfiff den Endstand.
Spielstatistik
| Begegnung | |
| Ergebnis | 5:2 (3:1) |
| Datum | Samstag, 15. November 2025 13:00 Uhr |
| Wettbewerb | DFB-Landespokal Sachsen Achtelfinale 2025/2026 |
| Sportstätte | Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion in Lichtenstein 200 Zuschauer (darunter 70 DSCer) |
| Schiedsrichter | Philipp Berndt (Tanna, SpVgg Grün-Weiß Wernitzgrün 1955) Assistenten: Torsten Golde (Stollberg, TSV 57 Beutha), Finn-Reiner Fetzer (Plauen, SC Syrau 1919) |
| SSV Fortschritt Lichtenstein | 1 Maximilian Scheich – 6 Kevin Fritzsche, 31 Tom Wilhelm, 19 Ben Schwabe, 10 Dominik Viertel – 18 Paul Kriedemann (11 Josias Günnel, 58.), 22 Rico Bär, 8 Richard Frühauf © (13 Patrick Herold, 84.), 23 Chris Söllner (14 Dominik Weis, 69.) – 17 Tom Ebersbach (9 Max Gehrmann, 74.), 7 Lukas Wilczynski (21 Niklas Herold, 86.) – Nicht eingesetzt: 5 Maurice Steudel, 33 Toni Grabowski Trainer: Julius Michel Betreuer: Lars Diering |
| Dresdner SC | 1 Marius Kuhl – 12 Emil Günther (11 Emilio Rau, 80.), 4 Justin Börner (22 Toni Telle, 46.), 8 Paul Augustin, 18 Benno Sternhagen, 7 Adib Al Akied – 77 Marcelo Goncalves Franco (73 Pascal Schickor, 46.), 9 Lucas Danz, 10 Dzenan Hot © – 74 Maxim Lehmann (25 Pierre Scheiblich, 67.), 91 Kevin Urbanek (17 Kevin Groth, 46.) – Nicht eingesetzt: 76 Moritz Eggert Trainer: André Heinisch Co-Trainer: Yannick Jüptner, Christopher Kürth, Nick Nowack Betreuer: Enrico Rinke |
| Tore | |
| Gelbe Karten |
Spielbericht
Der DSC vergab die große Chance, ins Viertelfinale des Landespokals einzuziehen und unterlag beim SSV Fortschritt Lichtenstein mit 5:2. Paul Augustin und Benno Sternhagen erzielten das zwischenzeitliche 2:1 bzw. 4:2, doch jeweils im Gegenzug trafen die Gastgeber.
Mit einigen Umstellungen in der Startelf ging der DSC in die Partie beim Zweiten der Landesklasse Sachsen-West. Kurzfristig musste Verteidiger Long Nguyen mit Rückenbeschwerden passen, für ihn startete Emil Günther.
Den besseren Start in die Partie erwischten die Gastgeber und gingen nach nur drei Minuten in Führung. Einen Angriff über die rechte Seite schloss Paul Kriedemann mit einem Schuss zum 1:0 ins lange Eck ab. Nur fünf Minuten später sahen die 200 Zuschauer, darunter 70 DSCer, fast den gleichen Angriff erneut. Diesmal war es Tom Ebersbach, der auf 2:0 erhöhte. Im Anschluss kamen die Dresdner besser in die Partie und waren nun spielbestimmend. Die erste gute Möglichkeit hatte Marcelo Goncalves Franco mit einem Kopfball nach einer Ecke. Der Ball ging jedoch neben das Tor. Kurz darauf sorgten zwei Ecken von Paul Augustin für Gefahr. SSV-Torwart Maximilian Scheich parierte jedoch gegen Justin Börner. Ein Kopfball von Dzenan Hot ging über das Tor.
Im Anschluss setzte sich Kevin Urbanek auf der rechten Seite gut durch und legte den Ball quer, doch Maxim Lehmann zielte über das Tor. Auf der anderen Seite setzten die Gastgeber mit einem Abschluss von Richard Frühauf mal wieder ein Zeichen. Der Fernschuss ging aber knapp links vorbei. Auf der Gegenseite machte es Augustin besser und traf aus 25 Metern zum 2:1 ins lange Dreiangel. Doch im direkten Gegenzug stellte Lukas Wilczynski mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her. Aus spitzem Winkel traf Urbanek nur den Außenpfosten. Einen Versuch von Lucas Danz parierte Scheich mit dem Fuß. Somit ging es mit dem 3:1 in die Pause.
In dieser wurde es in der Kabine des DSC sehr laut. Zudem wechselten die Rothemden dreimal. Für Urbanek, Goncalves Franco und Börner kamen Kevin Groth, Pascal Schickor und Toni Telle in die Partie. Doch die drei Wechsel brachten nicht den gewünschten Erfolg. Während bei den Dresdnern nach vorne nicht viel ging, verteidigten die Lichtensteiner leidenschaftlich. In der 61. Minute fiel sogar das 4:1: Einen Freistoß aus 22 Metern verwandelte Rico Bär flach an der Mauer vorbei ins lange Eck. Im Anschluss spielte sich die Partie vor allem im Mittelfeld ab, ehe der DSC in der 75. Minute noch mal ran kam.
Nach einem Freistoß von der linken Seite kam Benno Sternhagen zum Kopfball. Doch Scheich parierte den Ball. Die Friedrichstädter holten sich den Ball jedoch wieder und flankten von links wieder in die Mitte. Erneut kam Sternhagen zum Kopfball und traf aus Nahdistanz zum 4:2. Doch wiederum benötigten die Gastgeber nur zwei Minuten, um den alten Abstand wiederherzustellen: Nach einem Konter kam es in der Defensive des DSC zum Zwei gegen Zwei. Frühauf setzte sich im Strafraum gegen Telle durch und traf zum 5:2 ins lange Eck. Im Anschluss plätscherte die Partie nur noch vor sich hin, bis Schiedsrichter Philipp Berndt abpfiff und damit die Niederlage der Schwarz-Mohnroten besiegelte.
Bereits am Mittwoch ging es für den DSC in der Liga weiter. Zu Gast im Heinz-Steyer-Stadion war die BSG Stahl Riesa, die am heutigen Tag Oberligist Bischofswerdaer FV 08 aus dem Pokal geworfen hatte.