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Landesklasse Sachsen-Ost 2023/2024

Die Saison 2023/2024 war die zehnte Spielzeit in der Fußball-Landesklasse Sachsen-Ost. Meister wurde der Dresdner SC.

Inhaltsverzeichnis

SaisonverlaufBearbeiten

Meister und Aufsteiger in die Landesliga Sachsen wurde der Dresdner SC. Für einen der Staffelfavoriten, den FV Eintracht Niesky, blieb wie im Vorjahr nur Rang 2. 70 Punkte holten die Dresdner und hatten damit am Ende fünf Zähler Vorsprung vor Niesky.

Nur vier Spiele verloren die Dresdner, vier Partien endeten Unentschieden. Vor allem die Rückrunde mit nur einer Niederlage und einem Unentschieden war der entscheidende Faktor für den 1. Platz. Zudem landete die Mannschaft von Trainer André Heinisch in der Auswärtstabelle auf Rang 1. 83 Tore erzielten die Schwarz-Roten, bei 36 Gegentreffern. Das sind jeweils die drittbesten Werte der Liga.

Die beste Offensive und Defensive stellte der FV Eintracht Niesky mit 94:26 Toren. Die zweitbeste Offensive stellte der FSV Oderwitz 02 mit 85 Treffern. Der FSV 1990 Neusalza-Spremberg hatte die zweitbeste Defensive mit 35 Gegentoren. Bester Torschütze wurde Dawid Wieckiewicz mit 24 Treffern. Auf Rang 2 folgen Luka Maximilian Pecher (SG Weixdorf) und Luca Darius Pluta (Niesky) mit 21 Toren. Der Dresdner Kevin Urbanek landete mit 19 Treffern auf Rang 3 der Tabelle.

Den 3. Platz in der Endabrechnung sicherte sich die SG Dresden-Striesen vor Neusalza-Spremberg. Den Weg in die Kreisoberligen antreten mussten der FV Blau-Weiß Zschachwitz, der Königswarthaer SV 1990, der SV Post Germania Bautzen, der BSV 68 Sebnitz, die SG Crostwitz 1981 und der VfB Weißwasser 1909. Die Crostwitzer stellten mit nur 26 erzielten Treffern die schlechteste Offensive der Liga. Weißwasser hatte dagegen mit 100 Gegentoren die schlechteste Defensive.

In der Fair-Play-Tabelle landete die SG Dresden-Striesen mit 53 gelben und je einer gelb-roten und roten Karte auf Platz 1. Der Dresdner SC kassierte als einzige Mannschaft in der gesamten Saison keinen Platzverweis, sah aber 63 Mal (davon zweimal ein Offizieller) den gelben Karton. Die meisten gelben Karten wurden dem SV Post Germania Bautzen gezeigt mit 93 Karten. Dazu kassierten die Bautzner die meisten gelb-roten Karten mit acht Stück. Unfairste Mannschaft war jedoch der Radeberger SV. Der RSV sah in dieser Saison sieben Mal die rote Karte.

Insgesamt 964 Tore fielen in den 240 Spielen in dieser Saison und damit im Schnitt vier Tore pro Spiele. Nur acht Partien endeten torlos 0:0. Die wenigsten Tore sahen die Zuschauer am 12. Spieltag mit nur 17 Treffern. Dafür fielen am 28. und 30. Spieltag jeweils 49 Tore. In drei Partien fielen zehn Tore, die Spiele Zschachwitz gegen Weißwasser (10:1) und Dresdner SC gegen Königswartha (8:3) endeten sogar mit elf Toren. Am 9. Spieltag endeten sechs der acht Partien mit insgesamt vier Toren.

AbschlusstabelleBearbeiten

Pl. Mannschaft Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1.   Dresdner SC 30 22 4 4 83:36 +47 70
2.   FV Eintracht Niesky 30 21 2 7 94:26 +68 65
3.   SG Dresden-Striesen (A) 30 17 3 10 70:53 +17 54
4.   FSV 1990 Neusalza-Spremberg 30 15 7 8 59:35 +24 52
5.   FSV Oderwitz 02 (A) 30 15 5 10 85:61 +24 50
6.   TSV Rotation Dresden 1990 30 13 8 9 62:60 +2 47
7.   Radeberger SV 30 15 2 13 61:68 -7 47
8.   SV Wesenitztal 30 13 7 10 48:53 -5 46
9.   SG Weixdorf 30 13 2 15 57:43 +14 41
10.   Hoyerswerdaer FC 30 11 5 14 58:56 +2 38
11.   FV Blau-Weiß Zschachwitz (N) 30 10 6 14 77:64 +13 36
12.   Königswarthaer SV 1990 30 11 3 16 53:90 -37 36
13.   SV Post Germania Bautzen (N) 30 10 3 17 43:80 -37 33
14.   BSV 68 Sebnitz 30 8 6 16 42:69 -27 30
15.   SG Crostwitz 1981 30 7 3 20 26:70 -44 24
16.   VfB Weißwasser 1909 30 5 2 23 46:100 -54 17
Legende
Meister und Aufsteiger in die Landesliga Sachsen
Absteiger in die Kreisoberligen
(A) Absteiger aus der Landesliga Sachsen in der Vorsaison
(N) Aufsteiger aus den Kreisoberligen in der Vorsaison

KreuztabelleBearbeiten

ZuschauertabelleBearbeiten

28.092 Zuschauer wollten die 240 Spiele in dieser Saison sehen und damit im Schnitt 117 Zuschauer pro Spiel (Vorjahr 104). Vor allem durch die letzten spannenden Spiele um den Aufstieg sicherte sich der Dresdner SC mit 211 Besuchern (Gesamt: 3.196) im Schnitt klar den 1. Platz. Mit im Schnitt 161 Zuschauern (2.414) folgte die SG Weixdorf vor dem Hoyerswerdaer FC (145). Mit 861 bzw. 995 Zuschauern erreichten der TSV Rotation Dresden 1990 und die SG Dresden-Striesen in 15 Heimspielen nicht mal eine vierstellige Besucherzahl.

In den zuschauerreichsten Spielen war der Dresdner SC auf den ersten drei Plätzen vertreten. Die meisten Gäste zog das Spitzenspiel Dresdner SC gegen FV Eintracht Niesky am 24. Spieltag an. 598 Leute wollten sich die Partie nicht entgehen lassen. Auf Platz 2 folgte die Partie Hoyerswerda gegen die Dresdner mit 448 Zuschauern. Platz 3 belegte die Meisterehrung des Dresdner SC gegen Königswartha am letzten Spieltag mit 444 Gästen. Die Spiele Sebnitz gegen Bautzen und Weixdorf gegen Weißwasser besuchten 314 bzw. 306 Leute.

Pl. Mannschaft Sp. Zuschauer Schnitt
1. Dresdner SC 15 3.169 211
2. SG Weixdorf 15 2.414 161
3. Hoyerswerdaer FC 15 2.178 145
4. FSV 1990 Neusalza-Spremberg 15 2.140 143
5. SV Post Germania Bautzen 15 2.109 141
6. BSV 68 Sebnitz 15 1.974 132
7. SG Crostwitz 1981 15 1.951 130
8. VfB Weißwasser 1909 15 1.782 119
9. FSV Oderwitz 02 15 1.664 111
10. SV Wesenitztal 15 1.657 110
11. FV Blau-Weiß Zschachwitz 15 1.435 96
12. FV Eintracht Niesky 15 1.354 90
13. Radeberger SV 15 1.316 88
14. Königswarthaer SV 1990 15 1.093 73
15. SG Dresden-Striesen 15 995 66
16. TSV Rotation Dresden 1990 15 861 57

TorschützenlisteBearbeiten