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DSC – SV Tapfer 06 Leipzig (07.03.2026)

Im zweiten Heimspiel des Jahres 2026 in der Landesliga Sachsen empfing der DSC den SV Tapfer 06 Leipzig.

Nachdem der Rückrundenauftakt auf Platz 21 stattfinden musste, ging es für den DSC am Samstag wieder ins Heinz-Steyer-Stadion. Dort kam es um 15 Uhr zu einem ganz wichtigen Spiel im Kampf um den Klassenerhalt gegen den Tabellenvorletzten SV Tapfer 06 Leipzig. Geleitet wurde die Partie von Marc Jünger, an den Linien standen Nick Blödel und Luca-Pascal Steinbach.

Nur zwei Siege gelangen den Leipzigern in 16 Spielen, drei Partien endeten Unentschieden. Das bedeutet Platz 15 und bereits sechs Punkte Rückstand zum derzeitigen ersten Nichtabstiegsplatz. Auf diesem lag mit 15 Punkten unser DSC, daher ging es für beide Mannschaften um drei ganz wichtige Punkte.

Nur 14 Treffer erzielte Tapfer bisher und stellte damit die zweitschlechteste Offensive, dem stehen 38 Gegentore gegenüber. Die Friedrichstädter hatten bereits 42 Gegentreffer kassiert. Philipp Sauer traf viermal. Während die Leipziger auf dem heimischen Platz nur einen Punkt holten, gab es auswärts acht Zähler. Gewonnen wurden die Partien bei Pirna-Copitz (0:1) und Lipsia Leipzig (0:2). Zudem gab es zwei Punkte bei Freital II und in Thalheim (jeweils 1:1).

In diesem Jahr absolvierte die Mannschaft von Manuel Kienitz erst ein Punktspiel. Die Partie bei Borea Dresden war den Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen. Am vergangenen Samstag gab es eine 0:2-Heimniederlage gegen Handwerk Rabenstein.

Im Hinspiel setzte sich der DSC in Leipzig mit 2:3 durch. Die zeitige Führung der Gastgeber durch Philipp Sauer konnte Farai Elmadbouk nur acht Minuten später ausgleichen. Durch ein Eigentor von Torwart Marius Kuhl nach einem Freistoß gingen die Leipziger mit einem 2:1 in die Pause. Doch Kevin Urbanek und Emilio Rau drehen die Partie zum umjubelten ersten Saisonsieg.

Inhaltsverzeichnis

SpielstatistikBearbeiten

Begegnung   Dresdner SC  SV Tapfer 06 Leipzig
Ergebnis 1:4 (1:2)
Datum Samstag, 7. März 2026
15:00 Uhr
Wettbewerb Landesliga Sachsen
18. Spieltag 2025/2026
Sportstätte Heinz-Steyer-Stadion in Dresden
237 Zuschauer
Schiedsrichter Marc Jünger (Flöha, TSV 1888 Falkenau)
Assistenten: Nick Blödel (Mühlau, Mühlauer FV 1912), Luca-Pascal Steinbach (Freital, SC Freital)
Dresdner SC
SV Tapfer 06 Leipzig
Tore   1:0 Lucas Danz (6.)
  1:1 Felix Beiersdorf (19.)
  1:2 Arthur Markert (24.)
  1:3 Arthur Markert (54.)
  1:4 Arthur Markert (69.)
Gelbe Karten   Toni Telle (35.)
  Kevin Hopf (40.)
  Alvaro Avilés Fernandez (45. + 4)
  Dzenan Hot (56.)
  David Hildebrandt (60.)
  Yusuf Dogan (63.)
  Alec Nathe (67.)
Gelb-Rote Karte   Dzenan Hot (Foulspiel, 59.)

SpielberichtBearbeiten

Der Dresdner SC startete im Heimspiel im Heinz-Steyer-Stadion gegen den SV Tapfer 06 Leipzig eigentlich vielversprechend in die Partie, musste sich am Ende jedoch deutlich mit 1:4 geschlagen geben. Nach einer frühen Führung verlor der Sport-Club zunehmend den Zugriff auf das Spiel, während die Gäste ihre Möglichkeiten konsequent nutzten.

Der DSC begann engagiert und belohnte sich früh. Bereits nach wenigen Minuten brachte Lucas Danz die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Auch danach blieb der Sport-Club zunächst aktiv. Kevin Urbanek sorgte mehrfach für Gefahr, kam nach einem Angriff über die linke Seite im Strafraum jedoch nicht mehr zum Abschluss. Kurz darauf versuchte er es selbst mit einem Schuss, der allerdings ungefährlich blieb. Auch eine kurz ausgespielte Ecke über Marvin Longoria Peña brachte eine Möglichkeit: Longoria Peña zog in den Strafraum, sein Abschluss wurde jedoch sicher pariert. Wenig später war Urbanek fast frei durch, kam aber erneut nicht zum Torabschluss.

Mit zunehmender Spielzeit fand Tapfer Leipzig besser in die Partie und glich durch einen Freistoß aus. Nur wenige Minuten später drehten die Gäste das Spiel komplett: Nach einem Ballverlust des DSC im Mittelfeld schaltete Tapfer schnell um, der Angriff wurde zügig nach vorne getragen und Arthur Markert schloss flach an Marius Kuhl vorbei zur Führung ab.

Nach diesem Doppelschlag verlor der DSC spürbar den Rhythmus. Die Partie verflachte und größere Offensivaktionen blieben zunächst aus, während Tapfer Leipzig das Spiel weitgehend kontrollierte. Noch vor der Pause reagierte der DSC und brachte Marcelo Goncalves Franco für Marvin Longoria Peña.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste gefährlich. Markert setzte einen Versuch von halbrechts zunächst noch an das Außennetz, ehe er wenig später erneut zuschlug und auf 1:3 erhöhte. Kurz darauf ließ Tapfer sogar eine weitere Großchance liegen.

Für den DSC wurde die Aufgabe dann noch schwieriger: Nach einem Foulspiel im Mittelfeld sah Kapitän Dzenan Hot die Gelb-Rote Karte, sodass der Sport-Club über eine halbe Stunde in Unterzahl agieren musste. Den folgenden Freistoß konnte Marius Kuhl zwar sicher parieren, doch die Partie war nun nahezu entschieden.

Trotz Unterzahl versuchte der DSC noch einmal dagegenzuhalten und kam zu vereinzelten Offensivaktionen. Doch Tapfer nutzte einen weiteren Angriff konsequent aus: Arthur Markert traf erneut und schnürte mit seinem dritten Treffer den Hattrick zum 1:4.

In der Schlussphase ergaben sich dennoch einige Möglichkeiten auf beiden Seiten. Pascal Schickor war für den DSC halblinks durch, traf den Ball beim Abschluss jedoch nicht richtig. Wenig später setzte sich Urbanek stark über die linke Seite durch, zog bis zur Grundlinie und kam aus spitzem Winkel zum Abschluss – der Ball landete allerdings nur an der Latte. Auf der Gegenseite wurde es nach einer Ecke noch einmal gefährlich, doch Marius Kuhl lenkte einen Kopfball über die Latte.

Am Ende stand ein verdienter Sieg für den SV Tapfer Leipzig, der nach dem Ausgleich die Partie zunehmend kontrollierte und seine Chancen effektiv nutzte. Der DSC startete zwar gut in die Begegnung, verlor nach dem Ausgleich jedoch den Zugriff und konnte in Unterzahl keine Wende mehr erzwingen. Insgesamt war die gezeigte Leistung zu wenig im Landesliga-Abstiegskampf. Das Team muss sich nun schnell schütteln und bis zum Auswärtsspiel in Markranstädt am kommenden Freitag hart arbeiten, um die Wende herbeizuführen.

StimmeBearbeiten

André Heinisch: "Nach dem 1:0 waren wir dem zweiten Treffer näher, machen uns aber mit drei individuellen Fehlern alles kaputt. Die Situation ist schwierig, wir können uns da nur gemeinsam aus der Talsohle holen. Die Sperre für unseren Kapitän ist sehr bitter, zum Glück kehrt Farai Elmadbouk nach seiner Rotsperre zurück. Er war in der Vorbereitung unser bester Spieler."

SpielankündigungenBearbeiten

StadionheftBearbeiten

EintrittskarteBearbeiten