BSG Stahl Riesa – DSC (29.05.2026)
Im letzten Auswärtsspiel der Saison 2025/2026 in der Landesliga Sachsen trat der DSC bei der traditionsreichen BSG Stahl Riesa im Landkreis Meißen an.
Für unseren DSC stand bereits am Freitag das letzte Auswärtsspiel der Saison an. Zu Gast waren die Schwarz-Roten bei der BSG Stahl Riesa. Um 19:30 Uhr pfiff Schiedsrichter Philipp Schubert mit seinen Assistenten Paul Sachse und Savina Duderstadt die Partie beim Tabellensechsten an.
Bis zum Saisonende bestreiten die Rothemden anschließend noch drei Heimspiele. 51 Punkte holten die Riesaer in 26 Spielen und konnten dabei auswärts drei Zähler mehr holen als in der heimischen Feralpi-Arena. Nach einer Durststrecke mit vier Niederlagen in Folge im April konnte die Mannschaft von Daniel Wohllebe zuletzt drei Partien gewinnen.
Einem knappen 1:2-Sieg bei Lipsia Leipzig folgte ein 3:0 gegen Borea Dresden und zuletzt ein 1:4-Erfolg beim Tabellendritten Handwerk Rabenstein. Bester Torschütze war Janek Müller, der bisher zwölfmal treffen konnte. Jaroslav Benda kam auf zehn Treffer.
Im Landespokal konnte sich die BSG in dieser Saison bis ins Halbfinale vorkämpfen und warf dabei mit Freital, Bischofswerda und Plauen drei Oberligisten aus dem Wettbewerb. Regionalligist FSV Zwickau konnte sich im Halbfinale mit 0:2 in Riesa durchsetzen.
Im Hinspiel stand der DSC defensiv zwar gut, war aber offensiv zu harmlos und unterlag dem Favoriten mit 0:3. Paul Kant gelang der 0:1-Halbzeitstand. In der zweiten Hälfte trafen Müller und der eingewechselte Vladyslav Skala zum Endstand.
Inhaltsverzeichnis
Spielstatistik[Bearbeiten]
| Begegnung | |
| Ergebnis | 1:1 (0:0) |
| Datum | Freitag, 29. Mai 2026 19:30 Uhr |
| Wettbewerb | Landesliga Sachsen 27. Spieltag 2025/2026 |
| Sportstätte | Feralpi-Arena in Riesa 326 Zuschauer (darunter 70 DSCer) |
| Schiedsrichter | Philipp Schubert (Chemnitz, VfL Chemnitz) Assistenten: Paul Sachse (Chemnitz, USG Chemnitz), Savina Duderstadt (Chemnitz, SV Eiche Reichenbrand) |
| BSG Stahl Riesa | 25 Christopher Hauswald – 23 Markus Baumann (17 Lennart Reisky, 82.), 24 Marlon Kost, 3 Justin Seher – 11 Vladyslav Skala, 7 Carlo Schmidt, 31 Paul Kant ©, 20 Marcel Fricke, 5 Georg Liesch – 94 Jaroslav Benda, 22 Janek Müller (19 Florian Ohme, 73.) – Nicht eingesetzt: 1 Tom Müller, 4 Gillian Köhler, 6 Jonathan Liebegall, 14 Moritz Kutsche, 30 Franz-Josef Zech Trainer: Daniel Wohllebe Co-Trainer: René Lorenschat Betreuer: Dietmar Strauch |
| Dresdner SC | 1 Marius Kuhl – 19 Farai Elmadbouk, 5 Long Nguyen, 10 Dzenan Hot ©, 73 Pascal Schickor, 11 Emilio Rau – 74 Maxim Lehmann (22 Toni Telle, 90. + 1), 6 Julius Nitzsche (99 Moritz Mann, 84.), 77 Marcelo Goncalves Franco – 20 Robert Roch, 55 Timon Weigel (91 Kevin Urbanek, 87.) – Nicht eingesetzt: 17 Kevin Groth, 24 Marvin Longoria Peña, 27 Serhii Lebediev, 76 Richard Beulke Trainer: André Heinisch Co-Trainer: Yannick Jüptner, Christopher Kürth, Nick Nowack Betreuer: Enrico Rinke |
| Tore |
Spielbericht[Bearbeiten]
Mit einem 1:1 kehrte der DSC vom letzten Auswärtsspiel der Saison bei der BSG Stahl Riesa zurück. Beim Tabellenfünften zeigten die Schwarz-Roten eine starke Leistung und hätten vor allem mit der Leistung der zweiten Halbzeit einen Sieg verdient gehabt. Timon Weigel hatte die Rothemden in der 72. Minute in Führung gebracht, doch per Eigentor von Long Nguyen gelang Riesa der glückliche Ausgleich. Dennoch: Ein wichtiger Punktgewinn im Abstiegskampf, lautstark begleitet von 70 mitgereisten DSC-Fans.
Trainer André Heinisch schickte seine Mannschaft engagiert in die Partie – der Sport-Club war von Beginn an gut drin im Spiel. Riesa zeigte sich jedoch ebenfalls aktiv und kam früh zur ersten Chance: Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite landete eine flache Hereingabe am langen Pfosten, wo Emilio Rau in höchster Not zur Ecke rettete. Die folgende Ecke wurde zunächst geklärt, doch aus dem Rückraum zog Carlo Schmidt per Flachschuss ab und traf den linken Außenpfosten (12.) – die beste Riesaer Chance im gesamten Spiel. Der DSC übernahm danach zusehends die Kontrolle.
Robert Roch kam aus spitzem Winkel zum ersten Abschluss der Friedrichstädter, doch BSG-Torwart Christopher Hauswald war sicher (27.). Nach einer Ecke von Emilio Rau kam Marcelo Goncalves Franco per Kopf zum Abschluss, wieder parierte Hauswald. Der DSC ließ wenig zu, fand in der Vorwärtsbewegung aber noch nicht den entscheidenden Durchbruch. Dzenan Hot setzte sich im Spielaufbau gut durch und bachte einen langen Ball mustergültig auf Roch, der jedoch klar über das Tor zielte (37.). Auch ein weiterer Abschluss von Roch ging am Ziel vorbei. Ohne Wechsel ging es mit dem torlosen Unentschieden in die Halbzeit.
Im zweiten Durchgang begannen zunächst die Gastgeber mit dem ersten Nadelstich: Ein guter Schuss von halbrechts ging knapp am langen Pfosten vorbei. Doch der DSC fand schnell in die Partie zurück und dominierte nun das Geschehen. Nach einem Freistoß von Pascal Schickor, der in der Mauer landete, kam Emilio Rau aus der zweiten Reihe zum Abschluss und zwang Hauswald zu einer starken Parade zur Ecke. Die Schwarz-Roten waren jetzt klar tonangebend: Timon Weigel zog ab und verfehlte das Tor nur knapp links, dann prüfte auch Farai Elmadbouk den Torwart, der abermals sicher hielt (59.).
In der 72. Minute fiel dann der verdiente Führungstreffer: Weigel hämmerte den Ball von rechts unhaltbar unter die Latte zum 0:1. Nur wenig später hatte Emilio Rau die große Chance auf das 0:2 – er setzte sich im Strafraum durch und wollte flach ins lange Eck schieben, doch Hauswald rettete mit dem Fuß. Diese verpasste Chance rächte sich in der 77. Minute bitter: Eine Flanke von rechts landete im Strafraum bei Long Nguyen, der den Ball unglücklich ins eigene lange Eck abfälschte – das 1:1, quasi aus dem Nichts. In der Schlussphase versuchten die Rothemden nochmals alles: Ein Schuss von Roch nach Vorarbeit von Elmadbouk wurde geblockt, und der DSC musste gleichzeitig aufpassen, dass Riesa kein Lucky Punch gelang. Es blieb beim aus DSC-Sicht mehr als verdienten 1:1.
Ein Punkt, der im Abstiegskampf noch entscheidend werden kann – und ein Dankeschön an die 70 mitgereisten DSC-Fans, die die Mannschaft lautstark und fantastisch unterstützt hatten!
Stimmen[Bearbeiten]
André Heinisch: "Der Ausgleich war sehr bitter, kam praktisch aus dem Nichts. Wir haben in der zweiten Halbzeit überhaupt nichts zugelassen, hätten mit einem Dreier einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt vollzogen. Aber wir haben nachgewiesen, dass wir in diese Liga gehören."
Daniel Wohllebe: "Ein sehr schmeichelhaftes Ergebnis für uns. Wir haben nie ins Spiel gefunden, behäbig agiert, keine Zweikämpfe geführt. Summa summarum eine katastrophale Vorstellung von uns. Wir hatten uns vorgenommen, Richtung Platz drei zu attackieren, insofern ist das Ergebnis auch sehr ernüchternd."