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60. Stiftungsfest

324 Bytes hinzugefügt, 01:17, 29. Mär. 2022
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''Mit dem [[Dresdner SC Heidelberg|DSC Heidelberg]] wurde sofort nach dessen Gründung Kontakt aufgenommen. Regelmäßig erhielten Schreiber und Neumann Material geschickt. Auch das Mitteilungsblatt des DSC Heidelberg traf monatlich in Dresden ein. Neumann schrieb dafür Artikel. In Dresden selbst bahnten sie illegale Verbindungen an. Ihre Aufweichtaktik sollte immer mehr wirksam werden. Darum gingen sie zu Zusammenkünften von ehemaligen Mitgliedern aufgelöster Vereine, die sich ebenfalls in Gaststätten trafen. An einer Feier aus Anlaß der 50. Wiederkehr des Gründungstages vom [[Dresdner SV 06|Sportverein 06]] im Februar 1957 im Restaurant "Waldfrieden" überreichte Schreiber im Namen des DSC einen Blumenkorb. Natürlich konnte er auch hier die Wühlarbeit gegen die DDR nicht lassen. Bei einem Treffen von ehemaligen [[Dresdner SV Guts Muts|Guts-Muths]]-Mitgliedern im Wachwitzer Gasthaus "Ehlich" waren sie ebenfalls zu finden. Bode, Deckbar, Singer und Neumann, die sich mit noch anderen ehemaligen Anhängern des aufgelösten [[Dresdner SG 1893|Sportvereins 1893]] regelmäßig in der Gaststätte "Hebeda" illegal zusammenfanden, konnten Schreiber oder Neumann mehrmals begrüßen. Die Verbindungen nach der Westzone und nach West-Berlin wurden von Neumann raffiniert genutzt, um gegen die DDR zu wühlen und sich durch Bettelei zu bereichern. Beide riefen die Teilnehmer der Treffs auch zum Boykott der Volkswahlen 1957 auf und wurden im Laufe der Zeit immer aggressiver, um die Staatsordnung der DDR zu unterhöhlen und die alten, kapitalistischen Verhältnisse bei uns wiederherzustellen. Mit den Vorbereitungen auf das 60. Stiftungsfest am 30. April war schon begonnen worden, da griffen unsere Staatsorgane zu. Kürzlich wurden die Hauptorganisatoren Alexander Schreiber und Arno Neumann vom Bezirksgericht Dresden zur Verantwortung gezogen. Für ihre Wühl- und Zersetzungsarbeit im Auftrage feindlicher Organisationen, insbesondere aber des SPD-Ostbüros und des westzonalen Spionageministeriums sowie für den Aufbau einer illegalen Organisation erhielten sie je fünf Jahre und sechs Monate Zuchthaus. Dieser Prozeß zeigte klar und deutlich, wie die Feinde unserer Arbeiter-und-Bauern-Macht unter dem Deckmantel der "Pflege von Sporttraditionen" arbeiten. In allen Grundorganisationen des DTSB sollte dieser Fall Anlaß sein, klare Fronten zu schaffen und entsprechende Lehren zu ziehen.''<ref>''Sächsische Zeitung'' vom 8. Dezember 1958</ref>
 
== Sicht des Fachblattes Fußball-Woche ==
 
Unter dem Titel '''Was verstehen sie unter "Traditionen"?''' erschien auf der Seite 7 der Ausgabe 51/1958 vom [[23. Dezember]] [[1958]] der Zeitschrift [[Die neue Fußball-Woche]] ein ausführlicher Hetzartikel.
 
[[Datei:Was-verstehen-sie-unter-Traditionen.png|650px|mini|ohne]]
== Sicht des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR ==