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Die '''Sportgemeinschaft Dynamo Dresden e. V.''' (kurz '''SG Dynamo Dresden''' oder '''SGD''' genannt) ist ein traditionsreicher ehemaliger Polizei-Sportverein aus dem [[Dresden|Dresdner]] Stadtteil [[Seevorstadt-Ost]], in dem heute ausschließlich die Sportart [[Fußball]] betrieben wird. Die SG Dynamo Dresden ist aktuell der mitgliederstärkste Sportverein [[Sachsen|Sachsens]].
Der Verein war bis [[1990]] stets eine Sportgemeinschaft der Landespolizei Sachsen, später der Ordnungspolizei im Dritten Reich bzw. der Deutschen Volkspolizei der [[DDR]]. Zwischen [[1953]] und [[1990]], als die SGD der [[Sportvereinigung Dynamo]] unterstand, war man ebenso nicht mehr nur eine Sportgemeinschaft des [[Ministerium des Innern|Ministeriums des Innern]], sondern auch des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] und der Zollverwaltung der DDR.
== Vereinsgeschichte ==
Zweieinhalb Jahre später erklärte der DTSB-Bezirksvorstand auf Anordnung der SED-Bezirksleitung Dresden die SG Dynamo Dresden am [[28. Juli]] [[1968]] zum Fußball-Leistungszentrum des Bezirkes Dresden. Dadurch war die FSV Lokomotive Dresden offiziell dazu verpflichtet, fortan sämtliche Talente an die SG Dynamo Dresden abzuführen. [[Werner Krolikowski]], Erster Sekretär der SED-Bezirksleitung Dresden, bevorzugte eigentlich den zivilen Vertreter FSV Lokomotive Dresden, was die Bezirksleitung auch dem FSV-Leiter [[Herbert Haufe]] mitteilte. Auch das [[Ministerium für Verkehrswesen]] war bereit, neben dem [[1. FC Lokomotive Leipzig]] eine zweite [[DDR-Oberliga]]-Mannschaft zu finanzieren. In einem internen Machtkampf der Politbonzen setzte sich am Ende jedoch [[Erich Mielke]] mit seiner [[Stasi]]-Mannschaft SG Dynamo Dresden durch. Dynamo-Clubchef wurde der ehemalige FSV-Geschäftsführer [[Wolfgang Hänel]]. Als erster FSVer musste Stürmer [[Eduard Geyer]] zur SGD wechseln. Bedingt durch diesen abermaligen politischen Eingriff entwickelte sich die SG Dynamo Dresden bis zur politischen Wende zu einer der erfolgreichsten Fußballmannschaften der DDR.
Von den Folgen der jahrzehntelangen staatlichen Bevorteilung – noch im Sommer 1990 wurden dem Club 5 Mio. DM Steuergelder durch den letzten DDR-Innenminister Dr. Peter-Michael Diestel, der [[2001]] wegen Veruntreuung von Geldern des [[Ministerium des Innern|Ministeriums des Innern der DDR ]] im Wendejahr 1990 verurteilt wurde, zugeschoben – profitierte der Verein noch im wiedervereinigten Deutschland, als der neue [[1. FC Dynamo Dresden]] [[1991]] in die [[Fußball-Bundesliga|Bundesliga]] aufgenommen wurde. In der höchsten Spielklasse des gesamtdeutschen Fußballs konnte sich der Verein noch vier Spielzeiten bis [[1995]] halten. Bedeutsame Erfolge, außer drei Aufstiegen in die [[2. Fußball-Bundesliga|2. Bundesliga]] [[2004]], [[2011]] und [[2016]], konnten bis heute nicht mehr errungen werden.
== Größte Erfolge im Fußball ==