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Zitate

1.934 Bytes hinzugefügt, 03:15, 27. Nov. 2022
Herbert Pohl
== Rudolf Harbig ==
 
[[Datei:Rudolf-Harbig.jpg|100px|mini|rechts|Rudolf Harbig]]
 
''Nicht die einmalige Leistung offenbart den großen Könner, sondern die bleibende Leistung über einen langen Zeitraum. Sie darf kein Strohfeuer, sondern muß eine bleibende Flamme sein. In allen Sportarten, in allen Ländern gibt es herrliche Vorbilder dafür.''
 
[[Rudolf Harbig]]
''We have no one to beat Harbig.''
Englische Presseschlagzeile im August 1939 über [[Rudolf Harbig]]
''Wenn man vor dem Andenken Rudolf Harbigs gestanden ist, so wird man ganz klein vor Demut, denn die Leistungen dieses großen Läufers führen noch heute, nach so langer Zeit, die Weltrekordliste an. Und wenn man darüber nachdenkt, warum er uns mitten in seinen glücklichen Jahren verlassen mußte, so müssen wir bei seinem Andenken nur noch lauter rufen: "Nie wieder Krieg!"''
''Viele der jungen Spieler, die in die erste Mannschaft ihres Vereins aufgerückt sind, zeigen eine Nonchalance sondergleichen. Auf gut deutsch: Sie sind faul und eingebildet. Aus ihnen wird wohl nie etwas werden. Ich selbst war nie der Meinung, ich hätte schon ausgelernt. Ein Sportsmann hört überhaupt nicht auf zu lernen. Junge Burschen müssen sich mit ganzem Herzen der Sache widmen. Sie müssen wissen, für wen sie spielen. Für ihre Gemeinschaft, für ihre Stadt, für ihr Land. Und gibt es mal ein paar Fehler im Spiel, das kann passieren. Doch den letzten Einsatz, den müssen sie immer zeigen!''
 
''Um sportliche Höchstleistungen zu vollbringen, muss man hart und intensiv trainieren, beständig an sich arbeiten und vor allem seinen ganzen Lebensstil darauf abstellen. Nur dann stehen einem die Tore zum Erfolg offen.''
 
''Nur wer sportlich lebt und ständig an sich arbeitet, fair spielt, nie überheblich wird und immer bereit ist, sein Bestes zu geben, wird zu großen Leistungen fähig sein.''
König [[Richard Hofmann]] appelliert an den Fußballnachwuchs
Reporter vom Fußball-Länderspiel Deutschland gegen Schweden (3:0) am 23. Juni 1929 in Köln
 
''Ein Dickkopf, der weiß, was er will. Wenn Richard einen Ball sieht, ist er nicht mehr zu halten. Wenn er schießt, möchte ich nicht Tormann sein.''
 
DSC-Trainer James Hogan über Richard Hofmann
 
''Seit seinem Wechsel von Meerane zum Dresdner SC war mein Vater ein leidenschaftlicher Verfechter dieses Clubs. Er hat sich beim DSC sehr wohl gefühlt und verdankt ihm auch seine erfolgreiche Karriere. An ein Wiederauferstehen des DSC hat er garantiert nicht geglaubt, denn das ließen die damaligen politischen Verhältnisse einfach nicht zu. Wie schade, daß er nicht mehr miterleben konnte, wie sein DSC nunmehr wieder zu neuem Leben und hoffentlich auch Erfolgen erwacht. Er hätte seine Freude gewiß auf seine Art zum Ausdruck gebracht und wäre bestimmt auch in irgendeiner Form zur Mitarbeit bereit gewesen.''
 
Bernd Hofmann 1990 über seinen Vater
== James Hogan ==
== Lothar Müller ==
 
[[Datei:Lothar-Mueller.jpg|100px|mini|rechts|Lothar Müller]]
''Meine aktive Zeit bei Rotation und Einheit Dresden war meine schönste Zeit. So eine Gemeinschaft, so eine Kameradschaft, so ein Zusammenhalten wie Pech und Schwefel ist heute in den Spitzenvereinen nicht mehr zu sehen. Freilich waren wir damals nicht nur auf dem Spielfeld aufeinander angewiesen. Hilfsbereitschaft war auch im täglichen Leben gefragt.''
== Herbert Pohl ==
 
[[Datei:Herbert-Pohl-1983.jpg|100px|mini|rechts|Herbert Pohl]]
''Halte sich jeder vor Augen, dass zur 1. Mannschaft nicht nur elf, sondern 13 bis 14 Aktive gehören. Spielen allerdings können jeweils nur elf. Die in Reserve bleibenden sollten das richtig verstehen und nicht den Mut sinken lassen, wenn sie mal nicht aufgestellt sind.''
== Helmut Schön ==
 
[[Datei:Helmut-Schoen-Hinein.jpg|100px|mini|rechts|Helmut Schön]]
''Mein erstes Spiel in der DSC-Ligamannschaft war ein Freundschaftsspiel gegen einen auswärtigen Gegner. Im Umkleideraum merkte ich, wie klein die Ösen an Fußballschuhen sein können, denn ich brachte die Schuhbänder nicht hindurch. Schließlich rief mir eine frotzelnde Stimme zu: "Na, Kleener, mit Deinem Zittern wirst Du die Schuhbänder nie einfädeln können!" Er hatte nur zu recht! Ich war nervös wie ein Rennpferd vor dem "Großen Preis". Schließlich nahm mich Richard Hofmann beiseite: "Spiel wie in Deiner Juniorenmannschaft, lass den Ball laufen und mach Dir nichts daraus, wenn's mal schiefgeht!" "Ja, Herr Hofmann, ich werde mir Mühe geben!" Da lächelte der gute Richard, gab mir die Hand und meinte: "Jetzt brauchst Du nicht mehr Herr zu sagen, jetzt sagen wir Du!" Ich glaube, dass ich bei diesen Worten einen flammend-roten Kopf bekommen habe. "Du" zu Richard Hofmann sagen, Donnerwetter, das hätte ich nie erwartet!''
[[Helmut Schön]] über sein Debüt in der [[1. Mannschaft|1. Fußballmannschaft]] des DSC
''Meine große Sorge ist, dass mehr und mehr sportfremde Einflüsse auf den Fußball einwirken. Darunter hätte dann auch die Nationalmannschaft zu leiden. Die Kommerzialisierung ist weit genug fortgeschritten. Je mehr der Fußball durch Attraktionen aufgepäppelt wird, die mit dem Sport nichts mehr zu tun haben, um so bedenklicher wird es. Der Weg ins totale Show-Business könnte uns Zustände wie bei den Harlem Globetrotters bringen. Ich hoffe, daß die Jugend nicht in dieser Richtung erzogen wird. Ich bin davon überzeugt, dass daß die überwältigende Mehrheit der treuen Fußballzuschauer vor allem eines sehen will: guten, echten, spannenden, sportlichen Fußball – und keinen Firlefanz. Warum gehen denn die Leute immer weiter zu den Spielen – auch wenn es im Fernsehen genug Fußball zu sehen gibt?! Die Faszination dieses Spiels, das Gemeinschaftserlebnis auf den Tribünen sind geblieben, wie zu den Zeiten, als meine Leidenschaft für den Fußball begann. Da hört man die Spieler keuchen. Da kann man schreien. Das ist man begeistert – oder verzweifelt. Wo sonst bekommt man das geboten? In keiner Kneipe. Vor keinem Fernseher. Je näher man am Ball ist, um so besser.''
Helmut Schön bei seinem Abschied als Bundestrainer 1978
== Arnold Vaatz ==
 
[[Datei:Arnold-Vaatz-2018.jpg|100px|mini|rechts|Arnold Vaatz]]
''Mit den neuerlichen Zuwendungen an unseren Lokalrivalen hat die Stadt wieder gezeigt, dass sie mit zweierlei Maß misst, Solidität bestraft und jahrelange Misswirtschaft belohnt. Die Versuche, den DSC durch staatliche Gewalt zu liquidieren, gibt es seit 1945. Sie setzen sich – unglaublich, aber wahr – heute nur nahtlos fort. Wir werden ihnen einen eisernen Überlebenswillen entgegensetzen.''
== Alwin Weinhold ==
 
[[Datei:Alwin-Weinhold-1943.jpg|100px|mini|rechts|Alwin Weinhold]]
''Sport ist eingebunden in die Gesellschaft. Er kann nicht unpolitisch sein. Das betrifft besonders die Fußballer, denn sie stehen vor allem im Blickpunkt der Öffentlichkeit und locken Tausende in die Arenen.''